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Nach einer Unfallserie gab es 14 Verletzte auf der Autobahn 3.

Autobahn bis zum Mittag gesperrt

14 Verletzte nach Unfallserie auf A3 - Rettungsgasse funktioniert nicht

Bei einer Reihe von Unfällen auf der Autobahn A3 sind am Freitagmorgen mindestens elf Menschen verletzt worden. Darunter befindet sich auch ein Feuerwehrmann.

Wörth - Bei einer Unfallserie auf der Autobahn 3 im Landkreis Regensburg sind 14 Menschen verletzt worden, davon zwei Menschen schwer. Zunächst sei es am Freitagmorgen nahe Wörth an der Donau zu einem Auffahrunfall gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Kurz darauf passierte eine weitere Kollision: Als ein Lastwagen vor der Unfallstelle stark bremste, fuhr ein Transporter auf den Laster. Bei diesem Zusammenstoß wurde ein Mensch schwer verletzt, er schwebte nach Polizeiangaben zunächst in Lebensgefahr. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.

A3 nach Unfallserie gesperrt - Elf Verletzte

Zur Beseitigung von Fahrzeugteilen und zur Absicherung der Fahrbahn rückte die Feuerwehr an.

Um an der Unfallstelle arbeiten zu können, mussten die Einsatzkräfte auch die Gegenfahrbahn in Richtung Nürnberg sperren. Beim Fahrstreifenwechsel von rechts nach links kollidierte ein Feuerwehrfahrzeug mit seinem Anhänger mit einem Sprinter auf der linken Spur. In dem Transporter wurden acht Menschen verletzt, davon einer mittelschwer und zwei schwer. Zudem zogen sich durch den Unfall drei Feuerwehrleute leichte Verletzungen zu.

Gutachter wird hinzugezogen

Bei dem Auffahrunfall mit der lebensgefährlich verletzten Person ordnete die Staatsanwaltschaft an, einen Gutachters hinzuzuziehen. Die Polizei berichtete weiter, dass die Rettungsgasse nicht überall funktioniert habe - teilweise hätten drei 40-Tonner-Lastwagen auf der zweispurigen Fahrbahn nebeneinander gestanden die Rettungsgasse versperrt. Wegen der Aufgaben an der Unfallstelle habe die Polizei diese Verkehrsverstöße aber nicht verfolgen können.

Sperrung in beide Richtungen

Die A3 war am Morgen zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Fahrbahn in Richtung Passau blieb zur Räumung und für Ermittlungen der Unfallursachen auch am Vormittag gesperrt. Gegen 11.30 Uhr waren die Unfallstellen geräumt und der Verkehr rollte wieder in beide Richtungen. Der entstandene Gesamtsachschaden bei den drei Verkehrsunfällen liegt bei etwa 40 000 Euro.

dpa

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