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Mit Chinaböller hat ein 15-Jähriger aus Wendelstein experimentiert.

15-Jähriger baut Rohrbombe

Wendelstein - Eine gefährliche Freizeitbeschäftigung hat sich ein 15-jähriger Schüler aus Wendelstein (Landkreis Roth) gesucht. Nicht genug, dass er gerne mit Chinaböllern herumbastelte - er baute und zündete auch eine Rohrbombe.

Das teilte das bayerische Landeskriminalamt mit. Mit seiner Vorliebe für Sprengkörper verriet er sich am Donnerstag dann selbst: Nachdem Polizisten in Wendelstein eine Gruppe von fünf Jugendlichen ermittelt hatten, die auf der Straße Silvesterknaller gezündet hatten, erinnerten sie sich bei der anschließenden Befragung an den Fund einer Rohrbombe im selben Ort im November 2008.

Ein Anwohner hatte damals gemeldet, dass eine Bombe seine Außenlampe zur Explosion gebracht hatte. Nach der Befragung des 15-Jährigen durchsuchten die Polizisten dessen Wohnung und fanden dasselbe Kupferrohr-Modell, das bei der Rohrbombe verwendet worden war. Das Landeskriminalamt, das für Sprengstoffdelikte zuständig ist, geht davon aus, dass der 15-Jährige die Rohrbombe an der Lampe angebracht und gezündet hatte, während zwei weitere Jugendliche aus der Gruppe Schmiere standen.

dpa

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