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Bei einer Messerstecherei auf offener Straße wurde ein 18-Jähriger in Ingolstadt so schwer verletzt, dass er kurz darauf im Krankenhaus verstarb.

Messerattacken: 18-Jähriger tot, Ingolstädter schwer verletzt

Ingolstadt - Bluttat auf offener Straße: Ein junger Mann ist am Samstag in Ingolstadt nach einem Streit erstochen worden. Auch im Landkreis Eichstädt kam es zu einer Messerstecherei.

Der 18-Jährige war am Samstag in einem Lokal am Kreuztor in einen handfesten Streit zwischen mehreren Gruppen geraten. Die Auseinandersetzung verlagerte sich gegen kurz nach 5 Uhr mit etwa zehn jungen Leuten nach draußen und eskalierte schließlich an einer nahegelegenen Straßenkreuzung. Wie die Polizei mitteilte, wurde dabei gleich mehrmals auf den Mann eingestochen. Etwa eine Stunde später starb er im Krankenhaus an seinen schweren Stichverletzungen.

Die Kripo nahm am Vormittag drei Verdächtige im Alter von 19, 20 und 22 Jahren fest und durchsuchte mit etwa 50 Beamten ihre Wohnungen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Wer von den Beschuldigten für die tödlichen Stiche verantwortlich ist, blieb zunächst unklar. Die Kriminalpolizei sucht noch Zeugen der Bluttat.

Gaimersheim: 23-Jähriger schwer verletzt

Auch in Gaimersheim (Landkreis Eichstätt) wurde ein 23-Jähriger bei einer Messerattacke schwer verletzt. Bei einer Auseinandersetzung unter mehreren jungen Männern in der Nacht zum Samstag verwickelten sich gegen 1:45 Uhr am Bahnhof zwei Gruppen junger Männer in eine Schlägerei. Einer der Beteiligten zog ein Messer und stach mehrmals auf den 23-Jährigen aus Ingolstadt ein. Mit schweeren Bauchverletzungen kam der Mann in die Klinik. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr. Der Täter wurde festgenommen.

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