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Bund und Bahn haben am Nürnberger Hauptbahnhof 188 neue Videokameras angebracht. 

Für mehr Sicherheit

188 neue Videokameras am Nürnberger Hautbahnhof

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Nürnberg - Gemeinsam haben der Bund und die Deutsche Bahn 188 neue Videokameras am Nürnberger Bahnhof installiert. Zugriff auf die Aufnahmen haben Bundespolizei und Bahn. 

Kontinuierlich weiten die Deutsche Bahn und die Bundespolizei die Videoüberwachung an Bahnhöfen aus. Die neueste Errungenschaft: 188 neue Videokameras am Nürnberger Hauptbahnhof - doppelt so viele wie bisher. Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn, sind die hochmodernen Geräte zur Videoüberwachung- und Aufnahme seit dieser Woche in Betrieb, die Aufnahmen werden sowohl in die Wache der Bundespolizei, als auch  in die Bahnhofsbetriebszentrale der DB übertragen. Die Deutsche Bahn nutzt die Videotechnik zur Überwachung der Betriebsabläufe und zur Präzisierung von Zugansagen. Die Bundespolizei speichert die Aufzeichnungen gemäß den Vorgaben des Datenschutzes temporär und zieht diese zu Ermittlungszwecken heran. 

„Für uns steht die Sicherheit unserer Kunden an erster Stelle“, sagt Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Wirtschaft, Recht und Regulierung. „Der Nürnberger Hauptbahnhof ist nun mit bester Videoüberwachungstechnik ausgestattet. Sie macht den Bahnhof sicherer und unterstützt die Bundespolizei bei ihrer Arbeit.“ Und auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière kann der neuen Technik einiges abgewinnen. „Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG wollen wir mit dem Einsatz moderner Videotechnik für mehr Sicherheit sorgen. Videoüberwachungstechnik trägt wesentlich dazu, bei Straftaten aufzuklären und potentielle Täter von Tathandlungen abzuhalten. Ausbau und Modernisierung von Videotechnik stehen dabei im Fokus der guten und effizienten Zusammenarbeit mit der Bahn.“

Insgesamt hat die Deutsche Bahn zur technischen Übermittlung der Videosignale ein Kabelnetzwerk von 17 Kilometern Länge installiert. Die Kosten von rund 1,8 Millionen Euro werden aus dem Programm zur Ausweitung und Modernisierung von Videotechnik an großen Bahnhöfen finanziert, das Bund und Bahn gemeinsam aufgelegt hatten. 

De Maizière hatte bereits im August eine Ausweitung der Überwachungsmaßnahmen an Bahnhöfen angeregt, im November hatte die CSU-Fraktion im Stadtrat eine ähnliche Forderung gestellt. Hier sehen sie, wie die Maßnahmen an Münchens Bahnhöfen ablaufen. 

hb

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