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Der 19-jährige Pascal K. aus Bernau am Chiemsee soll seine 3-jährige Stieftochter vergewaltigt und umgebracht haben.

Er soll seine Stieftochter getötet haben

19-jährigem Bayern droht in den USA die Todesstrafe

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Bernau/Orlando - Der 19-jährige Pascal K. aus Bernau am Chiemsee soll seine dreijährige Stieftochter missbraucht und getötet haben. Ihm droht in den USA die Todesstrafe.

Im Internet lernt Pascal K. (19) aus Bernau am Chiemsee eine junge Mutter aus Orlando im US-Staat Florida kennen. Die beiden verlieben sich und heiraten im vergangenen November. Nur fünf Tage nach der Hochzeit passiert das Unfassbare.

Während seine Frau in der Arbeit ist, passt Pascal K. auf die 3-jährige Stieftochter auf. Was genau am Nachmittag des 22. November 2014 passiert, ist noch immer nicht geklärt. Fest steht: Nur wenige Stunden später ist das kleine Mädchen tot. Gestorben an schweren Kopfverletzungen. Ist Pascal K. für den Tod des Kindes verantwortlich?

Pascal K. soll das Mädchen erst vergewaltigt und anschließend brutal zusammengeschlagen zu haben. Bei solch einem Verbrechen kennt die amerikanische Justiz keine Gnade. K. wurde wegen Kindesmissbrauchs und Mordes angeklagt. Sollte er für schuldig befunden werden, droht ihm die Todesstrafe.

Der 19-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Der junge Mann, der erst im August in die USA ausgewandert war, behauptet, das Mädchen sei aus dem Bett gefallen und habe sich so die schweren Verletzungen zugezogen. Die Polizei in Orlando nimmt ihm diese Version nicht ab. Die Kopfverletzungen ließen auf eine Gewalttat schließen. Eine ärztliche Untersuchung des Kindes ergab zudem, dass die Dreijährige kurz vor ihrem Tod offenbar sexuell missbraucht worden war.

Ab Juni muss sich der 19-Jährige vor einem amerikanischen Gericht verantworten.

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