Kundgebung

2000 Nürnberger demonstrieren gegen Judenhass

Nürnberg - Mit einer Kundgebung haben rund 2000 Menschen in Nürnberg ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Sie wollen den Nahost-Konflikt von Judenhass klar getrennt werden.

Mit einer Kundgebung haben rund 2000 Menschen in Nürnberg ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. „Der Krieg in Nahost ist nicht die Ursache für den momentanen Antisemitismus in Deutschland“, erklärte Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly am Donnerstagabend vor den Demonstranten. Auch Vertreter der islamischen und israelitischen Gemeinde waren bei der Kundgebung anwesend.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) erklärte im Vorfeld: „Wer unsere jüdischen Mitbürger attackiert und beleidigt, der trifft uns alle, unsere Werteordnung, unser Selbstverständnis.“ Seit sich der Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas in den vergangenen Wochen drastisch verschärft hat, gab es in Deutschland vermehrt antisemitische Äußerungen und auch Vandalismus.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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