Beschäftigte fühlten sich „verraten und verkauft“

2000 Teilnehmer bei Warnstreik im öffentlichen Dienst 

Nürnberg - Etwa 2000 Menschen beteiligten sich beim Warnstreik im öffentlichen Dienst. Noch scheint keine Einigung in Aussicht. 

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben sich am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben etwa 2000 Menschen an einem Warnstreik mit Demonstration in Nürnberg beteiligt. „Es liegt uns weder ein vernünftiges Angebot vor noch ein verhandelbares Papier“, sagte Klaus Eckl, bayerischer Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der Fachgewerkschaft der Straßen-und Verkehrsbeschäftigten, laut Mitteilung. „Insbesondere die Beschäftigten bei den Autobahnen fühlen sich trotz schöner Sonntagsreden von der Politik verraten und verkauft“, sagte Eckl. Vor allem Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien waren zu dem Warnstreik aufgerufen.

Seit der vergangenen Woche gibt es in mehreren Bundesländern Warnstreiks. Die Gewerkschaften fordern für die Landesbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn. Die Länder lehnen das als zu viel ab. Die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde soll am 16. Februar wieder in Potsdam beginnen. Von den Verhandlungen sind etwa eine Million Tarifbeschäftigte betroffen. Den Schwerpunkt der Warnstreiks in Bayern soll es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi zum Valentinstag am 14. Februar geben.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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