22-Jähriger wegen versuchten Mordes in 57 Fällen vor Gericht

Memmingen/Neu-Ulm - Wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes in 57 Fällen muss sich ein Mann aus Neu-Ulm von diesem Mittwoch (18. Februar) an vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 22-Jährigen vor, am 19. Mai 2008 nachts einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neu-Ulm gelegt zu haben.

Das Feuer war im Dachstuhl des Hauses ausgebrochen und hatte danach auf zwei angrenzende Gebäude übergegriffen. Dabei war Sachschaden in Höhe von 200 000 Euro entstanden. 57 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Sie wurden zunächst in einer nahe gelegenen Klinik betreut, konnten aber noch am gleichen Tag in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand.

Zwei Tage nach dem Brand hatte die Polizei den Tatverdächtigen festgenommen. Zeugen hatten die Ermittler auf den damals 21-Jährigen aufmerksam gemacht. Nach Angaben des Gerichts streitet er die ihm vorgeworfene Tat ab. Für den Prozess sind zwei Verhandlungstage angesetzt. Es sind 20 Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

dpa

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