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Mitspielen und gewinnen

36. Bayernrätsel: Die vierte Frage

Bei der vierten Folge des 36. Bayernrätsels geht es um den Schlosspark Nymphenburg. 

Eine der schönsten Sichtachsen Münchens – vom Hubertusbrunnen zum Nymphenburger Schloss – bietet die beste Möglichkeit, sich der Anlage bei einem Spaziergang entlang des Kanals langsam zu nähern und dabei den zunehmend imposanten Anblick des herrschaftlichen Komplexes zu genießen. 

Die ganze Schönheit des dazugehörigen Parks erschließt sich jedoch erst dahinter. Umfasst die heutige innerhalb der Parkmauer liegende Gartenanlage eine Fläche von rund 180 ha, so waren ihre Ursprünge im 17. Jh. noch deutlich bescheidener. So wurde ab 1664 für Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen zunächst ein Lustschloss mit kleinem Ziergarten errichtet. In den folgenden Jahren kamen u.a. ein Küchen- und Obstgarten hinzu.

Vom Barock- zum Landschaftsgarten – der Schlosspark Nymphenburg

Ab 1701 nahm man dann die Neuanlage eines weitläufigen Barockgartens mit Kanälen in Angriff, für die der französische Gartenarchitekt Charles Carbonet verantwortlich zeichnete. Aus dieser Zeit stammt auch der die Mittelachse von Schloss und Park betonende Kanal, über den das Wasser aus der zwei Kilometer entfernten Würm in den Garten geleitet wurde.

Den großen finalen Wurf im Hinblick auf die Vollendung des barocken Schlossparks fertigte Dominique Girard mit seinem Gartenplan aus dem Jahr 1715. Die Kanalanlagen wurden nun fertiggestellt, Alleen und Wasserspiele mit den entsprechenden Pumpwerken bzw. Brunnhäusern angelegt. Vor der Westseite des Schlosses entstand ein axialsymmetrisch aufgebautes Parterre mit zentralem Brunnen. In den beidseitig angrenzenden Bosketten konnte sich die höfische Gesellschaft ihre Zeit beim Pass- oder Kegelspiel sowie bei Theateraufführungen im Heckentheater vertreiben. In der weitläufigen bewaldeten Gartenanlage zu beiden Seiten des Kanals, die durch zwei jeweils sechsstrahlige Achsen- und Alleesysteme gegliedert war, errichtete Hofbaumeister Josef Effner mit der Pagodenburg und der spiegelbildlich angeordneten Badenburg die ersten Parkbauten. Wenige Jahre später folgte die Magdalenenklause (1725–28). Den Kanal selbst schloss Effner mit einer großen Kaskade ab.

In den 1730er-Jahren legte man unweit des Großen Parterres ein Fasanengehege an und errichtete dort wenig später nach Plänen von Francois Cuvilliés die Amalienburg – ein zauberhaftes Jagd- und Lustschlösschen des Rokoko. Dieser nach formalen Gestaltungsprinzipien angelegte Barockgarten erfuhr zu Beginn des 19. Jahrhunderts tiefgreifende Veränderungen. Dem Geist der Aufklärung und einem damit einhergehenden gewandelten Naturverständnis folgend, wurde der Park unter der Leitung Friedrich Ludwig von Sckells in einen englischen Landschaftsgarten umgewandelt. Die Mittelachse blieb dabei weit-gehend unangetastet. Aus den Schmuckparterres vor dem Schloss wurden einfache Rasenparterres, die Kanäle teilweise zu naturnahen Wasserläufen. An die Stelle regelmäßiger geometrischer Achsen- und Alleesysteme, Wasserbecken, Heckenquartiere und Beetflächen traten nun natürliche Gestaltungselemente: Wiesentäler mit geschwungenen Gehölzrändern, Gewässer mit naturgetreu geformten Ufern und Inseln sowie Gehölze mit ihren natürlichen Wuchsformen – angeordnet als Einzelbäume, Baumgruppen und Waldpartien. Mit diesem Formenkanon schuf Sckell abwechslungsreiche Landschaftsbilder, die das Auge des durch den Nymphenburger Schlosspark wandelnden Besuchers bis heute erfreuen und bisweilen überraschen.

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Lebendige Gartendenkmäler – Kulturgenuss zum Nulltarif

Die 4. Frage

Von wem stammt der 1865 am Badenburger See errichtete Monopteros?

Die Lösung zu Frage 3

Die dritte Frage lautete: 

Wie groß ist die Fläche, die die Maximiliansanlagen, oft auch nur als Maxanlagen bezeichnet, einnehmen?

Antwort:

Die unter König Maximilian II. von Bayern begonnenen Maximiliansanlagen auf dem rechten Isarufer erstrecken sich über ein 30 ha umfassendes Gelände.

So wird's gemacht

Unser Bayern-Rätsel erscheint acht Wochen lang jeden Samstag. Die Antworten müssen jeweils bis zum Freitag der darauffolgenden Woche (Datum des Poststempels entscheidet) eingegangen sein. Wer bei allen acht Fragen mitmacht, hat acht Gewinnchancen.

Sie haben drei verschiedene Möglichkeiten, beim Bayernrätsel mitzumachen.

Mitspielen auf dem Postweg: Bitte schicken Sie die jeweiligen Antworten auf einer Postkarte an den

Münchner Merkur

„Bayern-Rätsel“

81007 München

Mitspielen per Online-Formular: Sie können hier unten auf der Seite direkt das Gewinnspiel-Formular ausfüllen *

Mitspielen per sms: Wer per SMS mitmachen möchte: Schicken Sie eine SMS mit dem Text mm raetsel, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nummer 52020 (0,50 Euro/SMS inkl. VFD2-Anteil 0,12 Euro)

Die Teilnahmefrist für die vierte Frage des Bayernrätsels 2017 ist bereits abgelaufen. Hier können Sie bei der aktuellen Frage des Bayernrätsels mitspielen.

Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen

Mitmachen kann jeder – ausgenommen die Mitarbeiter des Münchner Zeitungsverlag, des Zeitungsverlags Oberbayern, des bayerischen Finanzministeriums und der Schlösserverwaltung.

Schirmherr ist Heimatminister Markus Söder.  Hier geht's zum Grußwort.

Lösung

Die Lösungen werden jeweils in der Folgewoche in der Zeitung und auf Merkur.de veröffentlicht.

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