Die Maximiliansanlagen in München: Mit großem Engagement setzte sich König Maximilian II. von Bayern für die Durchgrünung seiner Residenzstadt ein.
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Die Maximiliansanlagen in München: Mit großem Engagement setzte sich König Maximilian II. von Bayern für die Durchgrünung seiner Residenzstadt ein.

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40. Bayern-Rätsel: Die siebte Frage

40. Bayernrätsels des Münchner Merkur gemeinsam mit der Bayerischen Schlösserverwaltung: Bei der siebten Frage geht es um die Maximiliansanlagen in München.


Dass die Münchner entlang des östlichen Isarufers zwischen Haidhausen und Bogenhausen zum Spazierengehen, Joggen und Erholen eine traumhafte Parkanlage nutzen können, haben sie König Maximilian II. von Bayern zu verdanken. Mit großem Engagement setzte er sich für die Durchgrünung seiner Residenzstadt ein, wobei die Maximiliansanlagen neben ihrer schmückenden Funktion seinerzeit eine Art grüne Grenze am Ostrand der Stadt bilden sollten. Heute bewahrt und pflegt die Anlage die Bayerische Schlösserverwaltung.

Die Maximiliansanlagen – eine grüne Promenade für die Residenzstadt München

1857 gab König Maximilian II. von Bayern die Anweisung, „…einen Fußweg auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen her(zu)stellen, welcher zu beiden Seiten mit Bäumen und Gebüschgruppen bepflanzt werden soll“. Die Gestaltung der Maximiliansanlagen auf der Isaranhöhe sowie der unmittelbar im Anschluss gebauten Gasteiganlagen folgte dem vom Generaldirektor der königlichpreußischen Hofgärten Peter Joseph Lenné im Jahr 1854 entworfenen Gesamtplan zur gärtnerischen Ausschmückung der Residenzstadt München. Die detaillierte Planung und Ausführung des seit 1897 als Maximiliansanlagen bezeichneten Parks lag in den Händen des noch jungen Hofgärtners Carl von Effner, der von König Ludwig II. später zum Hofgärtendirektor befördert werden sollte.

Die Maximiliansanlagen: Ein Paradies auch für Jogger und Spaziergänger.

Effner fand denkbar ungünstige Voraussetzungen zur Gestaltung der Parkanlage vor

Mit dem bis dahin vor allem als Schafweide genutzten Areal auf der Isaranhöhe und dem stark erodierten, 15 Meter fast senkrecht zur Isar hin abfallenden Uferhang fand Effner denkbar ungünstige Voraussetzungen zur Gestaltung einer Parkanlage vor. Unter Verwendung hunderter Fuhren Ackererde modellierte er das Gelände zu einer kunstvollen Parklandschaft, erschloss Hochfläche und Hang mit Wegen und legte dichte Baum- und Strauchgruppen an, die reizvolle Ausblicke auf die Silhouette der Stadt eröffneten. Dabei verwendete er neben heimischen Baumarten wie Rotbuchen, Linden oder Eichen auch zahlreiche fremdländische Gehölze wie Platanen, Tulpenbäume, Weigelien oder Flieder.

Zwischen 1861 und 1866 gestaltete Carl von Effner in ähnlicher Weise die Gasteiganlagen. Dieses südlich vom Maximilianeum gelegene Gelände war breiter bemessen als die übrigen Flächen und ermöglichte ihm die Ausformung eines großen zentralen, von dichten Gehölzgruppen und Spazierwegen umgebenen Wiesenraumes, der landschaftliche Weite vermitteln sollte.

Der von Prinzregent Luitpold 1890 gefasste Beschluss, die Prinzregentenstraße über eine neue Isarbrücke Richtung Osten weiter zu führen, hatte für einen Teil der Isaranlagen zwangsläufig große Veränderungen zur Folge. So bedurfte es einer ausgreifenden serpentinenartigen Straßenführung mit entsprechenden Rampen- und Terrassenkonstruktionen, um den über 10 m betragenden Höhenunterschied zum Isarhochufer zu überwinden. Die Detailplanung des Projektes oblag dem Hofgarteningenieur Wilhelm Zimmermann.

Mit dem Bau der Straßen- und Terrassenanlage wurde nun auch der Anschluss der inzwischen hochwasserfrei verbauten ehemaligen Überschwemmungsbereiche an die bestehenden Isaranlagen möglich. Hofgärtendirektor Jakob Möhl, Nachfolger Carl von Effners, gestaltete die neuen Anlagenteile gemeinsam mit Wilhelm Zimmermann, ganz im Sinne seines berühmten Vorgängers, als landschaftliche Promenadenanlage mit sanft geschwungenen Wegen und gruppenweise gepflanzten Bäumen und Sträuchern.

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Die siebte Frage

Wie wird die im Jahr 1890 in den Maximiliansanlagen erbaute Terrassenanlage genau bezeichnet? 

Das war die richtige Lösung der sechsten Frage:

Frage: Wie viele Inseln befinden sich insgesamt im Staffelsee?

Antwort: Sieben

Hinweis: Auf Seite 230 im Schlösserland. 

So können Sie mitspielen

Unser Bayernrätsel erscheint von jetzt an acht Wochen lang – jeden Freitag. Die Antworten müssen jeweils bis Donnerstag der darauf folgenden Woche (Datum des Poststempels) eingegangen sein. Wer bei allen acht Fragen mitmacht, hat auch acht Gewinnchancen.

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Münchner Merkur

„Bayern-Rätsel“

81007 München

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Die Teilnahmefrist für die siebte Frage des Bayernrätsels 2021 endet am Donnerstag, 29. April 2021, 18 Uhr.

Es gibt über 140 attraktive Preise zu gewinnen

Mitmachen kann jeder – ausgenommen die Mitarbeiter der Merkur tz Redaktions GmbH, des Zeitungsverlags Oberbayern, des bayerischen Finanzministeriums und der Schlösserverwaltung.

Schirmherr ist Staatsminister Albert FürackerHier geht es zum Grußwort.

Lösung

Die Lösungen werden jeweils in der Folgewoche in der Zeitung und auf Merkur.de veröffentlicht.

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