5500 Buben und Mädchen betroffen

Gerichte entscheiden über Kindeswohl

München - Die Familiengerichte in Bayern haben im vergangenen Jahr wegen der Gefährdung des Kindeswohls von rund 5500 Buben und Mädchen Maßnahmen eingeleitet. Das waren die häufigsten Gründe:

Wie das bayerische Statistik-Landesamt am Dienstag berichtete, wurde den Eltern in 2249 Fällen das Sorgerecht ganz oder teilweise entzogen und auf das Jugendamt oder einen Dritten übertragen. Vergleichszahlen zum Vorjahr gibt es nicht, da die Landesbehörde die Statistik umgestellt hat und die Zahlen daher nicht vergleichbar seien.

Die Gerichte müssen im Fall von körperlichen, geistigen oder seelischen Gefährdungen der Kinder tätig werden, wenn sich die Eltern nicht um das Wohl der Kinder kümmern. Dies kann der Fall sein, wenn die Mütter und Väter mit ihrem Nachwuchs bei Bedarf nicht zum Arzt gehen oder die Kinder nicht in die Schule schicken. Bei den im Jahr 2012 bei den Amtsgerichten entschiedenen Fällen ging es fast zu gleichen Teilen um Mädchen (2767) und Buben (2742).

lby

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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