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In einem Silo auf diesem Bauernhof in Neunburg vorm Wald wurde der 59-Jährige aufgefunden.

Toter im Silo - Sohn in Rumänien gefunden

Neunburg vorm Wald/Amberg - Ein 59 Jahre alter Mann liegt am Heiligabend erschlagen in einem Silo auf seinem Bauernhof, sein verschwundener Sohn wird zwei Tage später in Rumänien aufgegriffen: Ein mysteriöses Verbrechen hält seit den Weihnachtstagen die Polizei in der Oberpfalz in Atem.

Der Familienvater aus Bayern, der als Nebenerwerbslandwirt auch im Straßenbau tätig war, war am 23. Dezember von seiner 47 Jahre alten Ehefrau und dem zweiten, 23 Jahre alten Sohn als vermisst gemeldet worden. Er war bereits seit dem 11. Dezember nicht mehr zu Hause. Auf Montage im Straßenbau war der Vater nach Angaben der Polizei aber gelegentlich mehrere Tage unterwegs gewesen.

In der Nacht zu Heiligabend wurde seine Leiche dann in einem Silo auf seinem Hof in Neunburg vorm Wald gefunden. Die Obduktion ergab, dass er mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen worden war. Die Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden.

Der 22 Jahre alte Sohn war seit dem 22. Dezember verschwunden. Ob er mit der Tat zu tun habe, sei völlig offen, sagte Polizeisprecher Peter Krämer am Freitag. "Wir haben keinerlei Hinweise, dass er für die Tat infrage kommt." Auch die näheren Umstände, unter denen der 22-Jährige gefunden worden war, seien nicht bekannt. Er solle nach Deutschland überstellt und dann vernommen werden. "Wir hoffen, dass das schnell geht", sagte Krämer. Bereits im Laufe dieses Wochenendes, spätestens am Montag, könne er in Deutschland sein. Am Samstag sollten die Ehefrau und der ältere Sohn erneut vernommen werden.

dpa

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