7000 demonstrieren gegen Rechts: 17 Festnahmen

Regensburg - Rund 7000 Menschen aus ganz Bayern haben am Samstag in Regensburg gegen Rechtsextremismus protestiert.

Sie protestierten gegen einen Aufmarsch von mehr als 100 Neonazis, die gegen den geplanten Bau einer Moschee auf die Straße gingen. Zu der Gegendemonstration aufgerufen hatten Kommunalpolitiker und Gewerkschaften.

Nach Abschluss der friedlichen Kundgebung kam es nach Angaben der Polizei auch zu Ausschreitungen. Etwa 500 Autonome hätten sich teilweise heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert, drei Beamte wurden dabei leicht verletzt, mehrere Polizeiwagen wurden beschädigt. Es seien Flaschen und Pflastersteine geworfen worden, ein Mülleimer wurde in Brand gesetzt.

Die Polizei setzte Schlagstöcke ein und nahm insgesamt 17 Personen fest, darunter vier Anhänger der rechten Szene. Bereits vor Beginn der Demonstration hatte die Beamten drei Personen in Gewahrsam genommen. Die Polizei berichtete von einem Großaufgebot an Beamten, das bei den Protesten vom Samstag im Einsatz war.

Wegen der gewalttätigen Auseinandersetzungen und mehreren Sitzblockaden konnte der Aufmarsch der Rechtsextremisten nur mit einer halbstündigen Verspätung beginnen. Die Abschlusskundgebung der Neonazis musste aus demselben Grund verlegt werden.

dpa

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