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Ein Geisterfahrer lieferte sich mit der Polizei eine spektakuläre Verfolgungsjagd. (Symbolbild)

Gesetzeshüter fassungslos - Wie im Thriller

Geisterfahrer rast Polizei davon, flüchtet von Österreich bis Bayern - jetzt schlägt Polizei zu

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An der bayerisch-österreichischen Grenze kam es am Sonntagabend (26. Januar) zu einer spektakulären Verfolgungsjagd. Ein Geisterfahrer raste der Polizei davon.

  • An der österreichisch-bayerischen Grenze kam es zu einer spektakulären Verfolgungsjagd.
  • Ein Geisterfahrer raste von Österreich bis ins bayerische Freilassing mit hohen Geschwindigkeiten der Polizei davon.
  • Einer der beiden Flüchtingen konnte jetzt gefasst werden.

Update vom 28. Januar 2020, 16.20 Uhr: Neue Erkenntnisse um die Geisterfahrer von Freilassing: Wie die Polizeiinspektion Laufen mitteilt, konnte eine der beiden Flüchtingen gefasst werden. Auf die Spur kamen die Beamten dem Geisterfahrer deshalb, da eine verdächtige Beobachtung gemacht wurde. Demnach bat ein Mann Lehrer und Schüler, ein Handy benutzen zu dürfen. Die eingetroffenen Beamten konnten die Person identifizieren. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen der Gesuchten handelt.

In einer ersten Befragung hatte der Mann die Beteiligung an dem Vorfall der Nacht eingeräumt. Bei dem Mann handelte es sich um einen in Thüringen wohnhaften 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen. Angeblich hatte der Mann in Österreich in einer Gastwirtschaft zu Probe gearbeitet und wollte am Montag nach Hause fahren. In Salzburg hatte er sich auf der Autobahn verfahren und war deshalb auch kurz in falscher Richtung auf der Autobahn unterwegs. Geflüchtet war der Thüringer angeblich deshalb, weil der TÜV an seinem Auto bereits im September abgelaufen war und er keine Strafe zahlen sollte. Der Mann hatte auch seinen Mitfahrer genannt, einen guten Freund, der ihn einfach nur begleitet hatte. Ersten Ermittlungen zufolge, könnten auch Betäubungsmittel im Spiel gewesen sein. Näheres werden die weiteren Erhebungen ergeben. Die Staatsanwaltschaft hatte die Beschlagnahme des Fahrzeuges und des Führerscheines angeordnet. Nachdem der Mann einen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Beim Verlassen der Polizeidienststelle hatte er sich für sein Verhalten bei den Polizeibeamten entschuldigt.

Erstmeldung vom 27. Januar 2020

An der österreichisch-deutschen Grenze kam es am späten Sonntagabend zu einer spektakulären Verfolgungsjagd. Ausgelöst wurde die grenzüberschreitende Raserei von Anrufern, die der österreichischen Polizei auf der A1 bei Salzburg Nord einen Geisterfahrer meldeten.

Verfolgungsjagd endet in Bayern: Geisterfahrer rasen von Polizei davon

Die Anrufer hatten bemerkt, dass ein Wagen in Richtung Walserberg auf der falschen Seite unterwegs sei. Die alarmierten Polizisten konnten den Geisterfahrer schnell fündig machen, der die Beamten bemerkte und weiter als Geisterfahrer in Richtung Wien vor den Beamten flüchtete. Am Verteilerkreis Mitte flüchtete der Mann dann über die Staatsgrenze ins bayerische Freilassing.

Über Österreich nach Bayern: Geisterfahrer leistet sich spektakuläre Verfolgungsjagd

Von nun an war die bayerische Polizei für die Verfolgungsjagd verantwortlich. Mit mehr als 160 km/h raste der Geisterfahrer durch Freilassing und Laufen mit dem Ziel, die Streifenwagen abzuhängen. Kurz nach der Ausfahrt Freilassing Nord musste der Fahrer wegen einer Polizeisperre anhalten.

Diesen Moment nutzte der Beifahrer des Geisterfahrer-Autos und flüchtete. Der Fahrer des Wagens rammte anschließend einen Streifenwagen seitlich und flüchtete dann selbst. Eine sofortige Fahndung blieb bisher erfolglos.

Polizei verfolgt Geisterfahrer von Österreich bis Bayern: Insassen des Fahrzeugs flüchten

Im sichergestellten Fluchtwagen stellte die Polizei Kleidung, Dokumente und Geld sicher. Einer der beiden Flüchtigen landete dabei einen Treffer in der Datenbank der Polizei.

Die Ermittlungen zur Geisterfahrer-Verfolgungsjagd laufen. Es gibt nach Informationen der Polizei keine Verletzten. Lediglich der gerammte Polizeiwagen ist nach dem Vorfall Schrott.

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Ein Autofahrer aus Unterfranken hat seine Freundlichkeit teuer bezahlt. Nachdem er zwei Anhalter mitgenommen hatte, war seine zehntausend Euro teure Fracht verschwunden.

In Bayern eskalierte ein Streit zwischen zwei Brüdern, der die Polizei auf den Plan rief. Mit dem, was sie dort erlebten, hatten die Beamten jedoch nicht gerechnet.

In Frasdorf, Landkreis Rosenheim, kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt. Der Fahrer eine Mitfahrgelenheit wurde seinem Fahrgast zum Opfer. Auf einem Parkplatz schlug der Mann zu.

Anfang Februar zog Sturmtief Petra durch Teile Bayerns und sorgte für Chaos. Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst erneut - vor fünf Dingen gleichzeitig.

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