Bundesverwaltungsgericht entscheidet

A3-Ausbau: Klage auf Baustopp abgewiesen

Würzburg - Die Gegner des Ausbaus der Autobahn 3 im Würzburger Stadtgebiet sind mit ihrer Forderung nach einem vorläufigen Baustopp am Bundesverwaltungsgericht gescheitert.

Die Richter wiesen den Antrag, den Bau einer Behelfsbrücke zu stoppen, am Mittwoch in Leipzig ab (Aktenzeichen BVerwG 9 VR 6.13). Die Überführung einer Bundesstraße muss für den sechsspurigen Ausbau der A3 auf Würzburger Stadtgebiet erneuert werden, deshalb wird eine Behelfsbrücke errichtet. Das Gericht begründete seine Entscheidung in einer Mitteilung damit, dass der Brückenbau die etwa zwei Kilometer entfernt wohnenden Antragsteller nicht beeinträchtige.

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Der Beschluss hat keinen Einfluss auf die laufende Klage gegen das Bauvorhaben. Seit 2010 kämpft eine Bürgerinitiative vor Gericht dafür, die Schnellstraße im Stadtgebiet unterirdisch auszubauen, statt sie wie geplant in einen sogenannten Trog tieferzulegen. Außerdem schlägt sie einen anderen Streckenverlauf vor. 2011 hatte das Bundesverwaltungsgericht den Ausbau bereits für zulässig erklärt. Die Gegner gehen aber davon aus, dass das Gericht wesentliche Fragen damals nicht entschieden habe - und klagten deshalb vor kurzem gegen den Planergänzungsbeschluss.

lby

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