A3: Großeinsatz für Rettungskräfte

Wiesentheid/Würzburg -  Bei einer Unfallserie war am Mittwochvormittag ein Großaufgebot von Rettungskräften auf der A3 in Richtung Nürnberg im Einsatz. Es liefen mehrere hundert Liter Diesel aus.

Eine Unfallserie mit drei Autos und zwei Lastwagen hat am Mittwoch den Verkehr auf der Autobahn 3 zwischen Würzburg und Nürnberg für mehrere Stunden lahmgelegt.

 Zunächst fuhr in der Nacht zum Mittwoch eine 27-Jährige bei Geiselwind (Landkreis Kitzingen) auf einen Kleintransporter auf und schob diesen auf ein zweites Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Ihr Fahrzeug brannte daraufhin völlig aus. Am Ende des durch diesen Unfall verursachten Staus fuhr wiederum ein unachtsamer Lastwagenfahrer auf einen zweiten Lkw auf.

Erdreich verunreinigt

Durch die Wucht des Aufpralls habe sich der gerammte Anhänger komplett auf der Autobahn gedreht. Er hatte Natriumhydrid geladen. Die in Verbindung mit Wasser stark ätzende Flüssigkeit sei jedoch nicht ausgelaufen. Stattdessen liefen aus dem Lkw-Tank des Unfallverursachers mehrere hundert Liter Diesel, die nach Polizeiangaben teilweise auch ins Erdreich versickerten.

Die A3 in Richtung Nürnberg musste nach der Anschlussstelle Wiesentheid für mehr als sechs Stunden voll gesperrt werden. Die beiden Lastwagen hätten zum Teil nur noch Schrottwert, teilte die Polizei mit. Sie mussten mit schwerem Gerät geborgen werden. Eine Spezialfirma beseitigte die fast 250 Meter lange Dieselspur. Erst in den frühen Morgenstunden, pünktlich vor Beginn des Berufsverkehrs, konnte die Polizei die Strecke wieder freigeben.

Hoher Sachschaden

Bei den beiden Unfällen wurden drei Menschen verletzt. Die junge Frau konnte sich mittelschwer verletzt in Sicherheit bringen, bevor ihr Wagen in Flammen aufging. Der Wagen des Kleintransporters wurde schwer, der Fahrer des Unfalllastwagens leicht verletzt. Bei den Unfällen entstand der Polizei zufolge ein Schaden von insgesamt mindestens 45 000 Euro.

dpa

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