A3/Parsberg: Bei Kälte - Personen stundenlang in Lkw eingeschlossen - Bayern
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In einem Lkw auf einem Parkplatz an der A3 waren fünf Menschen eingeschlossen. (Symbolbild)

Eingeschlossener rief selbst den Notruf

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt: Fünf Personen stundenlang in Lkw eingeschlossen

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Ein Mann rief nahe der A3 bei Parsberg den Notruf. Er war mit anderen Personen in einem Lkw eingeschlossen - bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

  • Ein Mann rief nahe der A3 bei Parsberg die Polizei.
  • Die Beamten rückten an und befreiten fünf Männer aus einem Lkw.
  • Eine Frage ist noch offen.

Lupburg - Auf einem Autobahnparkplatz an der A3 wurden fünf Personen auf der Ladefläche eines Sattelzuges entdeckt. Das teilte die Polizei mit. 

Fünf Personen in Lkw an der A3 eingeschlossen - Einer rief selbst den Notruf

Am Mittwoch (29. Januar) wurden die Fünf auf der Ladefläche eines Sattelzuges, der auf dem Weg von Bosnien nach Holland war, entdeckt und befreit. Bei einem Halt auf einem Parkplatz an der A3 in der Nähe von Parsberg hatten die Männer durch Klopfen auf sich aufmerksam gemacht. Einer von ihnen hatte zuvor selbst einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Berufsfeuerwehr Regensburg (ILS) abgesetzt. Nach ersten Erkenntnissen waren die Personen bereits in Bosnien in den Lkw gestiegen.

Die Flüchtlinge, vier erwachsene Männer (21 bis 31 Jahre) und ein 16-Jähriger stammen aus Syrien, Ägypten und Tunesien, wie die Polizei mitteilte. Sie waren erschöpft und leicht unterkühlt. Der Lastwagen hatte zu diesem Zeitpunkt wohl schon mehrere Stunden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt geparkt, der Fahrer hatte geschlafen.

Stundenlang in Lkw nahe Parsberg eingeschlossen: Ein Mann muss ins Krankenhaus

Der 31-Jährige kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus, die anderen vier Personen wurden durch das BRK Parsberg versorgt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung werden alle in eine Aufnahmeeinrichtung in Regensburg gebracht. Der Lkw-Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Es muss nun ermittelt werden, ob er von der Anwesenheit der Flüchtlinge im Sattelanhänger gewusst und die Fünf bewusst nach Deutschland eingeschleust hat.

Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Auf einem Autobahnparkplatz an der A3 wurden fünf Flüchtlinge aufgegriffen. Die Personen hatten sich bereits in Bosnien auf der Ladefläche eines Sattelzuges versteckt.

Am Mittwoch, 29.01.2020, gegen 20.10 Uhr, wurden auf der Ladefläche eines Sattelzuges, der auf dem Weg von Bosnien nach Holland war, fünf Flüchtlinge festgestellt und befreit. Bei einem Halt auf einem Parkplatz an der BAB A3 in der Nähe von Parsberg hatten die Männer auf sich aufmerksam gemacht. Einer von ihnen hatte zuvor selbst einen Notruf bei der ILS Regensburg abgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Flüchtlinge bereits in Bosnien in den Lkw gestiegen.

Die Flüchtlinge, vier erwachsene Männer im Alter von 21 bis 31 Jahren und ein 16-jähriger Jugendlicher, stammen aus Syrien, Ägypten und Tunesien. Sie waren erschöpft und leicht unterkühlt, ansonsten aber wohlauf. Der 31-Jährige kam zur ärztlichen Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus, die anderen wurden durch das BRK Parsberg verpflegt und medizinisch versorgt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung werden alle in eine Aufnahmeeinrichtung in Regensburg gebracht.

Der Lkw-Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Es muss nun geklärt werden, ob er von der Anwesenheit der Flüchtlinge im Sattelanhänger gewusst und sie bewusst nach Deutschland eingeschleust hat.“

Ein Lkw-Fahrer war auf der A96 Richtung Lindau unterwegs, als er merkwürdige Geräusche hörte. Die gerufene Polizei entdeckte daraufhin mehrere Menschen im Sattelauflieger

Plötzlich bemerkte ein Lkw-Fahrer auf einer Rastanlage auf der A96 Geräusche. Er verständigte sofort die Polizei. Die staunte nicht schlecht.

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