Auf der A6 bei Neuendettelsau kam es zu einem schweren Unfall.
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Auf der A6 bei Neuendettelsau kam es zu einem schweren Unfall.

Stundenlange Sperrung der Autobahn

Schwerer Verkehrsunfall auf der A6 fordert zwei Todesopfer: Transporter kracht in Stauende

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
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Am Donnerstagnachmittag kam es auf der A6 zu einem heftigen Unfall. Bei dem Zusammenstoß eines Transporters mit einem Lkw verloren zwei Menschen ihr Leben.

Neuendettelsau - Ein heftiger Unfall ereignete sich am heutigen Donnerstag (25. März) auf der A6. Zwischen Nürnberg* und Ansbach* krachte es in der Nähe der Gemeinde Neuendettelsau. Der Fahrer eines Transporters hatte wohl zu spät das Ende eines Staus gesehen und fuhr fast ungebremst in das Heck eines Lkw.

Unfall auf der A6: Für zwei Insassen kam jede Hilfe zu spät

Es war gegen 15.30 Uhr als ein mit vier Personen besetzter Transporter auf der A6 Richtung Heilbronn fuhr, schreibt die Polizei Mittelfranken* in ihrer Pressemitteilung. Zwischen den Anschlussstellen Schwabach West und Neuendettelsau staute es sich. Der Fahrer eines Transporters hatte nach erstem Anschein dies aber zu spät gesehen und fuhr „nahezu ungebremst auf einen an einem Stauende stehenden Lkw auf“. Der Aufprall war so heftig, dass der Wagen unter das Heck des Lasters geschoben wurde.

Für zwei Insassen des Transporters kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle. Die anderen beiden Mitfahrer wurden schwer verletzt. Einer von ihnen schwebte in Lebensgefahr und wurde mit einem Helikopter in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Unfall auf der A6: Autobahn konnte erst wieder am Abend für den Verkehr freigegeben werden

Am Rettungseinsatz beteiligt waren neben der Verkehrspolizei Feucht auch zahlreiche Feuerwehrleute der Wehren aus Neuendettelsau, Heilsbronn, Kammerstein und Schwabach sowie Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingesetzt. Die Autobahn wurde über mehrere Stunden hinweg gesperrt, was zu massiven Staus führte. Erst gegen 18.30 Uhr konnte der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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