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Die Drogen waren im Fußraum des Autos verbaut.

Ford auf A8 kontrolliert

46 Kilo Haschisch unter der Rückbank

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Bad Feilnbach - Auf der A8 hat die Polizei 46 Kilogramm Haschisch in einem Auto entdeckt. Erst sah es noch gut aus für die Schmuggler - dann schauten die Beamten genauer hin.

Einer Streife der Schleierfahndung fiel am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr ein Ford mit deutschem Kennzeichen auf der Autobahn A8 bei Rosenheim auf. Bei einer Kontrolle an der Ausfahrt Bad Feilnbach konnten sich die beiden Insassen - ein 25-jähriger Mann aus der Republik Moldau und ein 31-jähriger Beifahrer aus Deutschland - ordnungsgemäß ausweisen. Aber: Der Fahrer legte einen gefälschten Führerschein vor. Das machte die Polizisten stutzig.

Sie unterzogen das Fahrzeug einer näheren Kontrolle, berichtet Frank Konrad, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim.

46 Kilo Haschisch im Bereich der Rückbank

Die Polizisten hatten den richtigen Riecher: Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten sie Hinweise auf ein verstecktes Geheimfach im Bereich der Rückbank des Ford. Das Auto musste mit zur Polizei. Dort entdeckten die Beamten im Fahrzeugboden schließlich ein größeres Versteck. Der Inhalt: Mehrere Pakete mit Haschisch. Das Gewicht der Drogen betrug insgesamt rund 46 Kilogramm. Der geschätzte Schwarzmarkt-Wert: rund 400 000 Euro.

Fahrer wollen von den Drogen nichts gewusst haben

Der 25-jähriger Fahrer und sein 31-jährige Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. In ihren Vernehmungen gaben sie laut Polizei an, dass sie das Fahrzeug lediglich überführen wollten. Von den darin versteckten Drogen hätten sie nichts gewusst.

Die Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfandungsamts München zusammen mit der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen. Gegen die Tatverdächtigen sind inzwischen Haftbefehle erlassen worden.

dor

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