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Schüsse in Supermarkt: Ein Mann (39) wurde auf einem Edeka-Parkplatz in Abensberg (Niederbayern) erschossen.

Bluttat am Mittwochabend

Mann vor Edeka in Abensberg erschossen: Verdächtiger kommt in Psychiatrie

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  • Marcel Görmann
    Marcel Görmann
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In Abersberg bei Kelheim wurde am vergangenen Mittwoch ein Mann vor einem Supermarkt in Abensberg erschossen. Der Tatverdächtige wurde jetzt in der Psychiatrie untergebracht.

  • Im niederbayerischen Abensberg (Kreis Kelheim) kam es am Mittwochabend zu zwei Schießereien. 
  • Auf einem Edeka-Parkplatz wurde ein 39-Jähriger erschossen. 
  • Etwa eine halbe Stunde fielen im Stadtgebiet erneut Schüsse, ein weiterer Mann (46) wurde schwer verletzt. 
  • Die Polizei hatte zunächst zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen, einer ist wieder auf freiem Fuß.
  • Der mutmaßliche Täter ist in einer Psychiatrie untergebracht worden. Die Staatsanwaltschaft erließ den entsprechenden Unterbringungsbefehl.

Update 9. Oktober: Auch in Halle soll es nach noch unbestätigten Informationen in der Innenstadt von Halle offenbar eine tödliche Schießerei gegeben haben. Der Täter soll sich auf der Flucht befinden. Auch in Landsberg ereigneten sich SchüsseJom Kippur: Was hat der höchste jüdische Feiertag mit der Halle-Schießerei zu tun?

Ein Mann ist am Samstag in einem Park in Lübeck ums Leben gekommen. Ersten Erkenntnissen nach gab es einen Schusswechsel mit der Polizei.

Update 7. Oktober, 13.30 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg ist der mutmaßliche Täter in der Psychiatrie untergebracht worden. Wegen einer psychischen Erkrankung erließ die Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Unterbringungsbefehl gegen den 41-Jährigen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern am Montag sagte. 

Das Motiv für die Taten sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Der 41-Jährige wurde kurz nach der Tat festgenommen. Gegen ihn erging Haftbefehl wegen Mordverdachts. Gegen einen 30-Jährigen, den die Polizei mit dem Tatverdächtigen festgenommen hatte, erhärtete sich der Verdacht nicht.

Abensberg/Bayern: Mann vor Edeka-Filiale erschossen - Motiv zunächst unklar

Update 17.19 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg ist das Motiv für die Tat weiter unklar. Laut Mitteilung der Polizei vom Freitag könnte eine psychische Krankheit des Täters eine Rolle gespielt haben. Details dazu machten die Beamten nicht.

Die Kriminalpolizei Landshut hat mittlerweile die mehrköpfige Ermittlungsgruppe „Abens“ gegründet und einen Zeugenaufruf gestartet. Beispielsweise wollen die Beamten wissen, ob jemand einen Streit zwischen den Männern mitbekommen hat. Die Polizei versuche darüber hinaus mit Hilfe von Handy-Videos von Augenzeugen weitere Erkenntnisse zu erlangen, sagte ein Sprecher.

In Mühldorf am Inn kam es zu einem schrecklichen Vorfall am Sonntag. Dort eskalierte ein Seniorenstreit: Ein 78 Jahre alter Mann hat einen 68-Jährigen erstochen, wie die Polizei mitteilte.

Abensberg/Edeka: Schüsse vor Edeka - Mann stirbt - Polizei steht vor einem großen Rätsel

Update vom 4. Oktober, 11.19 Uhr: Rätselraten bei der Polizei nach den tödlichen Schüssen vor einem Edeka. Nach den tödlichen Schüssen im niederbayerischen Abensberg ist das Motiv für die Tat weiter unklar. Die Polizei versuche nun mit Hilfe von Handy-Videos der Augenzeugen weitere Erkenntnisse zu erlangen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Nach Erkenntnissen der Polizei sollen sich die vier Männer gekannt haben. Der mutmaßliche Täter wie auch der Getötete haben laut Polizei die serbische sowie die kosovarische Staatsbürgerschaft und stammen aus derselben Region. Es gebe nach aktuellem Stand jedoch weiterhin Unklarheiten, was die Nationalität des Verletzten betrifft. Für eine politisch motivierte Tat, wie sie die Nationalitäten der Beteiligten nahelegt, gebe es nach wie vor keine Hinweise, wie ein Sprecher am Freitag betonte.

Update vom 3. Oktober, 20.20 Uhr: Die Ermittlungen zu dem Schusswechsel in Abensberg laufen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Täter und die Opfer kannten, geht die Polizei offenbar nicht von einer Tat aus, die im Affekt passierte. Günther Tomaschko, Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern, erklärte: „Ich würde es keine Zufallstat nennen.“ Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll es sich bei den beiden Opfern um Brüder gehandelt haben.

Auch bei der Frage nach dem Motiv bleibt die Polizei zunächst vage: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“ Ob sich der Tatverdächtige in den Vernehmungen geäußert hat, behält die Polizei für sich. Das Opfer im Krankenhaus konnte von den Ermittlern noch nicht vernommen werden. Der Mann ist zu schwer verletzt.

Nach tödlichen Schüssen vor Edeka: Ein Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß 

Update vom 3. Oktober, 18.34 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Niederbayern ist gegen einen 41 Jahre alten Tatverdächtigen Haftbefehl beantragt worden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg wirft ihm Mord sowie versuchten Mord vor, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann war am Mittwochabend kurz nach der Tat zusammen mit einem 30-jährigen mutmaßlichen Mittäter festgenommen worden. Gegen diesen Mann erhärtete sich der Tatverdacht laut Polizei jedoch nicht. Er sollte noch am Donnerstag auf freien Fuß kommen.

Das 46-Jähriger wurde durch die Schüsse ebenfalls schwer verletzt. Er wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und befand sich am Donnerstag weiter in Behandlung. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Schwere seiner Verletzungen machen.

Nach der Tat waren die beiden Männer den Angaben nach zunächst mit einem Auto geflohen. Dank Zeugenaussagen fand die Polizei das Auto wenig später vor einem Anwesen im Ort. Dort nahmen Polizisten die beiden Männer noch am Abend fest und stellten bei ihnen zudem die mutmaßliche Tatwaffe sicher.

Das Motiv für die Tat ist weiter unklar. Für eine politisch motivierte Tat, wie sie die Nationalitäten der Beteiligten nahelegt, gebe es bislang keine Hinweise.

Nach tödlichen Schüsse in Niederbayern: Ein Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

Update vom 3. Oktober, 14.36 Uhr: Nach der Bluttat auf dem Edeka-Parkplatz hatte die Polizei zwei Tatverdächtige (30 und 41) am Mittwochabend festgenommen. Gegen den 41-Jährigen hat sich nun ein Tatverdacht herauskristallisiert, teilt die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Die Staatsanwaltschaft Regensburg will einen Haftbefehl gegen den ihn beantragen. Der Mann soll im Laufe des Nachmittags einem Haftrichter vorgeführt werden. Der vorläufig festgenommene 30-Jährige ist wieder auf freiem Fuß, heißt es weiter. Ein Tatverdacht habe sich nicht bestätigt. 

In Frankreich hat eine Messerattacke fünf Tote gefordert. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. In der Innenstadt von Halle ist es zu einer Schießerei gekommen, mehrere Menschen sind ums Leben gekommen.

Schüsse in Abensberg: Polizei nennt Details zu Tatverdächtigen

Update vom 3. Oktober, 10.23 Uhr: Einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf dem Edeka-Parkplatz in Abensberg (Niederbayern) ermittelt die Kripo weiter. Zeugenaussagen und das Umfeld der Opfer stehen im Fokus der Polizei. Ein 39-Jähriger war am Mittwochabend erschossen worden, er starb noch am Tatort. Etwas später wurde ein 46-Jähriger ebenfalls von Schüssen getroffen und schwer verletzt, beide sind serbische Staatsangehörige. 

„Wir untersuchen, wie oft auf den Mann geschossen wurde und befragen weitere Augenzeugen“, sagte ein Polizeisprecher am Morgen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Die mutmaßlichen Täter (30 und 41) konnten wenige Stunden nach der Tat am Mittwochabend in Abensberg widerstandslos festgenommen werden. Eine mögliche Tatwaffe wurde nach Angaben der Polizei sichergestellt. Die beiden Männer stammen aus dem Kosovo. Wie der BR berichtet, seien die beiden Tatverdächtigen laut einem Polizeisprecher miteinander verwandt.  

Nach tödlichen Schüssen in Niederbayern: Kannten sich Täter und Opfer? 

Update vom 3. Oktober, 7.29 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen und zwei Festnahmen im niederbayerischen Abensberg ermittelt die Kriminalpolizei zu den Hintergründen der Tat. Die Ermittler sicherten in der Nacht zu Donnerstag laut einem Polizeisprecher Spuren an den Tatorten, an denen am Mittwochabend ein Mann erschossen und ein weiterer schwer verletzt wurde. Das Motiv und die Hintergründe waren zunächst unklar. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich Tatverdächtige und Opfer kannten.

Beide Opfer seien serbische Staatsangehörige, hieß es. Die Verdächtigen stammen den Angaben zufolge aus dem Kosovo. Die Polizei geht davon aus, dass zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht. Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass noch mehr Personen an der Tat beteiligt waren, sagte der Sprecher. Die Polizei bat auf Twitter darum, Spekulationen über den Fall zu unterlassen.

Mann (39) vor Edeka erschossen - weitere Schießerei an einer Kreuzung

News vom 2. Oktober, 22.20 Uhr: Die Mittelbayerische hat neue Informationen zu der zweiten Schießerei. Hier soll ein wohl 46-Jähriger getroffen worden sein - das zweite Opfer des Abends. Ein Augenzeuge erlebte die Tat so: „Ich wollte nach Hause, da sah ich zwei Autos an der Kreuzung nebeneinander anhalten. Es war kein Unfall, wie in sozialen Netzwerken spekuliert wird. Die Fahrer stritten kurz bei geöffnetem Fenster, dann schoss der eine dreimal auf den anderen.“ 

Diese zweite Schießerei habe an der Kreuzung Reben- und Traubenstraße stattgefunden, etwa fünf Autominuten entfernt von der Edeka-Filiale. Eine Norma-Filiale ist in direkter Nähe des Tatortes.

Ob der oder die Täter daraufhin den Transporter des zweiten Opfers gestohlen haben, wie von der Bild gemeldet, ist unklar. Später sei der Transporter mit einer zerborstenen Scheibe an der Fahrertür aufgefunden worden.

Nach Schießereien in Abensberg: Verletzter in Klinik - Polizei will keine Spekulationen im Netz

Update 21.36 Uhr: Wie die Polizei nun mitteilte, wurden nach den Schießereien zahlreiche Wohnungen durchsucht. Letztlich wurden zwei Männer festgenommen. 

Der Verletzte der zweiten Schießerei wird in einem Krankenhaus behandelt. Ob er sich in Lebensgefahr befindet, konnte der Polizeisprecher auf dpa-Anfrage am Mittwochabend nicht beantworten.

Das Motiv und die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar. „Momentan läuft das volle Programm der Kriminalpolizei“, sagte der Sprecher. Die Polizei bat auf Twitter darum, wilde Spekulationen über das Tatmotiv und die Täter zu unterlassen.

Abensberg: Schießerei vor Edeka - Mann erschossen - Es gab einen zweiten Tatort

Update 20.37 Uhr: Die Bild-Zeitung berichtet nun, dass es zwei Tatorte in Abensberg gab. Demnach wurde ein Mann auf dem Edeka-Parkplatz erschossen, bei einem zweiten Tatort seien ebenfalls Schüsse gefallen, eine weitere Person sei hier schwer verletzt worden. Gegen 20 Uhr, also knapp zwei Stunden nach der Tat vor dem Edeka-Supermarkt, seien zwei Tatverdächtige verhaftet worden. Die Polizei teilt jedoch mit, dass die Fahndungsmaßnahmen dennoch weiter aufrecht erhalten bleiben.

Gegenüber der Bild-Zeitung sprach Kriminalhauptkommissar Günther Tomaschko von zwei Männern, die einen anderen Mann auf dem Edeka-Parkplatz angegriffen hätten. „Dabei fielen auch mehrere Schüsse. Das Opfer starb noch auf dem Parkplatz“, so Tomaschko. Laut der Mittelbayerischen war der Getötete erst 39 Jahre alt.

Etwa 30 Minuten später dann kam es zum zweiten Angriff: „Vor einem Haus wurde ein weiterer Mann angeschossen. Er schwebt in Lebensgefahr. Wir vermuten, dass es sich um dieselben Täter handelt“, erklärte der Beamte gegenüber der Bild. Die genauen Umstände der Taten und mögliche Motive sind weiterhin unklar.

Mann in Abensberg erschossen: Festnahmen nach Schüssen auf Edeka-Parkplatz

Update 20.28 Uhr: Offenbar kann die Polizei einen schnellen Fahndungserfolg feiern. Zunächst wurde das leere Fluchtfahrzeug gefunden, wie die Agentur News5 berichtete. Nun meldet die dpa, dass es zwei Festnahmen gab. Details sind bislang nicht bekannt.

Mann vor Edeka in Abensberg erschossen: Polizei-Großeinsatz

Schüsse vor Edeka in Abensberg: Mindestens ein Todesopfer

Erstmeldung 2. Oktober 2019, 19.50 Uhr: Abensberg - Im niederbayerischen Abensberg (Landkreis Kelheim) kam es am Mittwochabend auf einem Edeka-Supermarkt gegen 18.10 Uhr zu einer Gewalttat. Dabei wurde mindestens eine Person getötet, eine weitere Person ist schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Auch ein Polizeihubschrauber kreist in der Luft.

Der oder die Täter sind derzeit in einem Wagen auf der Flucht. Die Fahndung durch ein Großaufgebot der Polizei läuft. Bei dem Fluchtfahrzeug soll es sich entweder um einen Transporter oder einen Kombi handeln. 

Schüsse vor Edeka in Abensberg: Zeugin sieht offenbar erschossene Person

Eine Zeugin schilderte der Mittelbayerischen Zeitung, was sie vor Ort in der Straubinger Straße erlebte. Sie habe einen „Schuss oder ein ähnliches Geräusch“ gehört, kurz darauf lag eine Person scheinbar leblos auf dem Parkplatz. Am Tatort hatten sich zwar viele Menschen versammelt, „Panik herrschte aber keine“, sagt die Zeugin.

Schüsse in Abensberg: Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

Martine Lippl, Marcel Görmann, Beatrice Ossberger

Im oberbayerischen Traunstein starb ein Mann bei einem schrecklichen Autounfall. In Rosenheim lösten drei Mädchen (12, 14 und 16) ein Flammen-Inferno in einem Supermarkt aus - Kameras zeichneten alles auf. Eine haarsträubende Flucht vor der Polizei lieferte ein Autofahrer auf der A92. Er raste durch eine Rettungsgasse, eine Polizistin musste in Sicherheit hechten.

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