Kempten

Abschiebung von Salafisten kann Wochen dauern

Kempten - Die geplante Abschiebung eines Kemptener Salafisten in die Türkei kann noch einige Wochen dauern. Zuvor nämlich sind noch einige bürokratische Vorgänge notwendig.

Wie das bayerische Innenministerium am Dienstag mitteilte, muss zunächst die zuständige Ausländerbehörde eine Ausweisungsverfügung erlassen. Danach habe der Mann die Möglichkeit, dagegen zu klagen.

Der 22-jährige Türke, der in einem Interview das Köpfen der Feinde Allahs gerechtfertigt hatte, war in der vergangenen Woche festgenommen worden. Er steht seit eineinhalb Jahren im Fokus der Polizei und stellt laut Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit Deutschlands dar. Nach Vorführung beim Haftrichter wurde der Kemptener in die bayerische Abschiebehaftanstalt nach Mühldorf am Inn gebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weiße Weihnachten: So stehen die Chancen für Bayern
Am Wochenende hat Bayern sein „weißes Wunder“ erlebt. Wie stehen die Chancen, dass wir das auch am Heiligabend erleben dürfen?
Weiße Weihnachten: So stehen die Chancen für Bayern
Schulbus-Unfall am Montagmorgen verläuft glimpflich 
Schreck in der Morgenstunde: Ein voll besetzter Schulbus kommt von der Straße ab. Doch schnell folgt die Erleichterung, niemand ist verletzt. Und für die Insassen fällt …
Schulbus-Unfall am Montagmorgen verläuft glimpflich 
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Lawinen sind der absolute Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker verraten wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Kurz nach Beginn: Prozess gegen Ex-Priester wegen sexuellen Missbrauchs vertagt
Eigentlich sollte einem 53-jährigen Ex-Priester ab Montag der Prozess wegen sexuellen Missbrauchs gemacht werden. Nur wenige Minuten nach Beginn wurde der Prozess aber …
Kurz nach Beginn: Prozess gegen Ex-Priester wegen sexuellen Missbrauchs vertagt

Kommentare