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Aktionsrat Bildung: niedrigere Standards in Berufsausbildung für Flüchtlinge.

Leichterer Einstieg

Aktionsrat fordert Einfachausbildung für Flüchtlinge

München - Der Aktionsrat Bildung empfiehlt niedrigere Standards in der Berufsausbildung für Flüchtlinge. Damit soll der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden.

In ihrem neuen Jahresgutachten plädieren die Bildungsforscher des Aktionsrats Bildung um den Hamburger Unipräsidenten Dieter Lenzen für "theorieentlastete zweijährige Ausbildungsberufe" und Teilqualifizierungen, um jungen Flüchtlingen den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Außerdem fordern die Wissenschaftler eine Berufsschulpflicht vom 16. bis zum 21. Lebensjahr.

Bund und Ländern empfiehlt das Gutachten einen deutschlandweiten "Masterplan Bildungsmigration". Ziel soll sein, dass Einwanderer bei Berufs- und Hochschulabschlüssen zur einheimischen Bevölkerung aufschließen und insbesondere die hohe Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss gesenkt wird. Finanziert werden der Aktionsrat und das alljährliche Gutachten durch die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft.

dpa

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