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Allein im Juni meldeten sich in Bayern rund 2000 Lehrer arbeitssuchend. 

600 mehr als im Vormonat

Allein im Juni: Fast 2000 Lehrer auf Jobsuche

In Bayern werden zu Beginn der Sommerferien wieder viele Lehrer arbeitslos - zumindest zeitweise. Der Freistaat will für kommendes Schuljahr dagegen wirken. 

München/Nürnberg - Bereits im Juni meldeten sich fast 2000 Pädagogen arbeitssuchend, wie die Regionaldirektion Bayern auf Anfrage mitteilte. Das waren rund 600 mehr als im Vormonat. In den vergangenen zwei Jahren sei die Zahl bis August nochmals etwas angestiegen, erklärte eine Sprecherin der Agentur für Arbeit.

Ursache sind auslaufende Arbeitsverträge. Die saisonal höhere Arbeitslosenquote ist laut Kultusministerium vor allem auf befristet angestellte Aushilfskräfte und Referendare zurückzuführen, die ihr zweites Staatsexamen abgeschlossen haben und eine neue Stelle suchen. Die Sommerferien in Bayern beginnen am 29. Juli, die Verträge enden zum 31. Juli. Der Freistaat will für das kommende Schuljahr mehr als 4000 Lehrkräfte einstellen.

dpa

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