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In Bayern gilt an Allerheiligen 2016 wieder ein Tanzverbot.

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Allerheiligen 2016: Wie lange dauert das Tanzverbot in Bayern?

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München - An Allerheiligen 2016 gilt in Bayern wieder ein Tanzverbot. Hier erfahren Sie, wie lange gefeiert werden darf - und was bei Halloween-Partys erlaubt ist.

Für das Partyvolk ist es lästig - für Menschen, die an Allerheiligen der Toten gedenken, gehört es zur ruhigen Atmosphäre des Trauertages: Das Tanzverbot. Ab wann das Tanzverbot heuer wieder an Allerheiligen gilt, welche Ausnahmen gelten und wann es endet, haben wir hier zusammengefasst.

Wann beginnt das Tanzverbot an Allerheiligen?

Das Tanzverbot an Allerheiligen 2016 beginnt am Dienstag, 1. November, ab 2 Uhr. Bis zum Jahr 2012 galt in Bayern noch ein Tanzverbot ab Mitternacht. Im Zuge der geänderten Rechtslage darf seitdem in die stillen Feiertage bis 2 Uhr morgens reingefeiert werden. Allerheiligen am 1. November ist weiterhin ein sogenannter "stiller Feiertag", an dem in Bayern keine Tanzveranstaltungen stattfinden dürfen und an dem der Charakter von Veranstaltungen eher ernst sein soll. Das Tanzverbot an Allerheiligen endet in Bayern um 24 Uhr - also genau in der Minute, wenn der Mittwoch, 2. November, beginnt.

Die Halloween-Partys haben in Bayern wegen des Tanzverbots an Allerheiligen somit ein genau definiertes Ende. Um Punkt 2 Uhr am Dienstagmorgen muss die Tanzfläche in Discotheken und Clubs leer sein. Trotz des Tanzverbots müssen die Lokalitäten aber nicht um 2 Uhr schließen. Betreiber und Personal müssen allerdings sicherstellen, dass nicht mehr getanzt wird und dass die Musik nicht zu laut und zu fröhlich ist. Getränke bestellen darf man auch weiterhin. Und die Verkleidung muss man auf der Halloween-Party ebenfalls nicht ablegen.

Viele Lokalitäten setzen die Halloween-Partys auch nach Beginn des Tanzverbots fort. Alle Halloween-Fans in Bayern und in München sollten sich am besten vor den Gruselfeten informieren, ob es nach 2 Uhr mit gedämpfter Lautstärke weitergeht - oder ob die Lokalität dann dicht macht.

In München haben sich Wirte und Clubbesitzer mit dem Tanzverbot an Allerheiligen arrangiert. Einige Halloween-Partys finden bereits am Wochenende statt.

Übrigens: An Allerheiligen sind in Bayern trotz des Tanzverbots Sportveranstaltungen erlaubt. So dürfte der FC Bayern am Mittwoch, 1. November auch in München in der Champions League gegen PSV Eindhoven spielen - da die Bayern aber an diesem Tag zum Auswärtsspiel nach Holland müssen, ist dies eine rein theoretische Überlegung.   

Warum gibt es an Allerheiligen in Bayern ein Tanzverbot?

Das Tanzverbot an Allerheiligen ist in Bayern gesetzlich geregelt: im sogenannten Gesetz über den Schutz der Sinn- und Feiertage - auch Feiertagsgesetz genannt. Dieses Verbot ist ländergeregelt, was bedeutet, dass je nach Bundesland bestimmte Feiertage betroffen sind. Dabei handelt es sich um sogenannte Stille Tage.

Das bayerische Innenministerium erläutert Sinn und Ausmaß des Feiertagsgesetzes: "An stillen Tagen sind öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen verboten, die nicht dem ernsten Charakter dieser Tage entsprechen."

Zu diesen stillen Tagen gehört in Bayern auch das katholische Hochfest Allerheiligen, an dem traditionell aller Heiligen der Kirche gedacht wird. Familien besuchen an diesem Tag die Gräber ihrer Angehörigen. Also durchaus ein Tag mit "ernstem Charakter". Alle wichtigen Informationen hierzu haben wir im Artikel zum Feiertag Allerheiligen zusammengefasst.

Welche Tage in den jeweiligen Bundesländern als stille Tage gelten, ist jeweils unterschiedlich geregelt. In Berlin etwa gilt an Allerheiligen gar kein Tanzverbot. In den katholisch geprägten Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hingegen schon (allerdings mit unterschiedlichen Zeiten).

An diesen Tagen gilt - neben Allerheiligen - in Bayern ein Tanzverbot

Neben Allerheiligen gelten in Bayern diese Tage als Stille Tage:

  • Aschermittwoch
  • Gründonnerstag
  • Karfreitag (Am Karfreitag ist jede Art von Musikdarbietung in Räumen mit Schankbetrieb ausnahmslos verboten)
  • Karsamstag
  • Volkstrauertag
  • Totensonntag
  • Buß- und Bettag
  • Heiliger Abend (24. Dezember)

fro

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