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Touristen in Berchtesgadener Alpen von Schnee überrascht - Bergwacht muss ausrücken

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Von: Felix Durach

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Ein Rettungshubschrauber der Bergwacht Berchtesgaden rettet zwei Wanderer per Seilwinde am Hohen Göll.
Die Bergwacht Berchtesgaden rettet zwei Wanderer per Seilwinde am Hohen Göll. ©  -/BRK BGL/dpa

Bei einer Wanderung in den Berchtesgadener Alpen sind zwei Urlauber aus Schleswig-Holstein in Bergnot geraten und mussten von der Bergwacht geborgen werden.

Berchtesgaden - Die Bergwacht Berchtesgaden musste am Freitag bei schwierigen Witterungsbedingungen zu einem Rettungseinsatz in den Berchtesgadener Alpen ausrücken. Zwei Wanderer aus Schleswig-Holstein waren bei einer Bergtour am Hohen Göll in Not geraten und mussten Hilfe von den Rettungskräften anfordern.

Berchtesgaden: Urlauber aus Schleswig-Hosltein am Hohen Göll von Neuschnee überrascht

Bei den zwei Wanderern soll es sich um Vater und Sohn handeln, die zum Urlaub in Bayern unterwegs waren. Wie das Bayerische Rote Kreuz am Samstag bekannt gab, waren die Urlauber gerade auf dem Weg zurück ins Tal, als ihnen von rund 20 Zentimeter Neuschnee und Eis der Weg blockiert wurde. Die Schleswig-Holsteiner wollten zunächst den Rückweg zu einer Berghütte antreten, erreichten diese jedoch nicht, da der Sohn bereits zu erschöpft gewesen war.

Berchtesgaden: Rettungshubschrauber rückt aus - Bergwacht rettet Vater und Sohn per Seilwinde

Der 52-jährige Vater verständigte daraufhin die Berchtesgadener Bergrettung, die mit einem Rettungshubschrauber ausrückte, um die in Bergnot geratenen Wanderer zu bergen. Nach offiziellen Angaben wurden konnten sowohl der Vater, als auch sein Sohn unverletzt geborgen und zurück ins Tal gebracht werden.

Der Hohe Göll ist mit 2522 Metern der höchste Gipfel des Göllmassivs und liegt an der Grenze zwischen der bayerischen Region Berchtesgaden und dem österreichischen Bundesland Salzburg. Erst im August kam es am Hohen Göll zu einem tödlichen Unfall, als ein Wanderer ein Schneefeld umgehen wollte und dabei abstürzte. (fd)

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