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Feuer in Energiesparwerk Altötting

160 Helfer im Einsatz

Inferno in Altötting: Energiesparwerk brennt lichterloh - Schadenshöhe schockiert

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Im oberbayerischen Altötting ist in der Nacht zum Sonntag ein Energiesparwerk in Vollbrand geraten. Die vermutete Schadenshöhe raubt einem den Atem.

  • Brand im Energiersparwerk Altötting.
  • Mehrere Feuerwehren kämpften gegen die lodernden Flammen.
  • Die mögliche Schadenshöhe macht fassungslos.

Altötting - Am Samstagabend (11. Januar) ist es im Energiesparwerk in Altötting (Oberbayern) zu einem verheerenden Brand gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei Oberbayern Süd auf Nachfrage der Passauer Neuen Presse mitteilte gab es keine Verletzten. Da die Brandursache noch völlig unklar ist, wurde die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen beauftragt.

Inferno in Altötting: Helfer kämpfen die ganze Nacht gegen Flammen

Das Feuer war gegen 22 Uhr in dem Biothermiekraftwerk am östlichen Stadtrand von Altötting ausgebrochen. Neben der Feuerwehr aus Altötting waren zahlreiche weitere Feuerwehren im Einsatz. Das Inferno soll kilometerweit zu sehen gewesen sein. Trotz Mannstärke von etwa 160 Einsatzkräften gestaltete sich der Kampf gegen die Flammen schwierig. Bei Eintreffen der ersten Helfer stand das Gebäude laut Informationen der Polizei bereits in Vollbrand.

Altöttinger Energiewerk in Vollbrand: Schadenshöhe dramatisch - Fotos des Infernos

Energiesparwerk in Flammen: Keine Personen zu Schaden gekommen

Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Feuers keine Personen in dem Gebäude. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings bis tief in die Nacht. Zudem musste verhindert werden, dass das Löschwasser bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt sich auf der Straße zu Glatteis verwandelte. Die Straßenmeisterei sicherte die Fahrbahn ab, wie die PNP berichtet.

Brand in Altöttinger Energiesparwerk: Schadenshöhe raubt einem den Atem

Wie die PNP berichtet, handelt es sich bei dem Gebäude um ein Biothermiekraftwerk, in dem zur Energiegewinnung Hackschnitzel verbrannt werden. Rund 500 Gebäude, darunter auch Schulen, Kirchen und das Hallenbad in Neuötting, werden dadurch mit Wärme versorgt. Trotz des Feuers sei aber die Versorgung der Gebäude durchgängig sichergestellt und könne auch weiterhin betrieben werden.

Die Brandursache hingegen ist derzeit noch völlig unklar und soll nun von der Kriminalpolizei Traunstein und der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn untersucht werden. Der Schaden, der an dem Werk entstanden ist, ist enorm. Ersten Einschätzungen der Polizei zufolge, könnte er im Millionenbereich liegen.

In Prem brach am Freitagabend (10. Januar) ein Brand in einem Mehrfamilienhaus aus.* Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass zwei Wohnungen komplett zerstört wurden. Derweil wüten nun bereits seit Monaten in Australien verheerende Brände.* Die Zahl der toten Tiere hat die Milliarden-Grenze überschritten. Die Lage spitzt sich immer weiter zu.

Weniger dramatisch, aber dafür sehr mysteriös war ein Feuerwehreinsatz in Schwabing am Mittwochnachmittag. Wegen Verdacht auf Kellerbrand rückten die Einsatzkräfte zu einem  Gebäude an der Leopoldstraße aus. Dort war in der Tat Rauch zu sehen, die Ursache gibt aber immer noch Rätsel auf. 

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Das Landratsamt Deggendorf hat eine eindringliche Warnung herausgegeben. Grund ist ein Fall von Hasenpest - die Infektionskrankheit ist auch für Menschen hochgefährlich.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

kah

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