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Tote Tiere: Giftköder in Oberbayern gefunden – Gefahr auch für Kinder

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Von: Katarina Amtmann

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Warnung vor Giftködern
Im Kreis Altötting wird vor Giftködern gewarnt. (Archivbild) © IMAGO / Christian Mang

Im Kreis Altötting wurden Wildtiere tot aufgefunden - sie wurden vergiftet. Nun wird vor Giftködern gewarnt. Diese können auch für Kinder gefährlich werden.

Altötting - Im Landkreis Altötting wurden mehrere vergiftete Wildtiere gefunden. Naturschützer haben die Spaziergänger in der oberbayerischen Region nun vor gefährlichen Giftködern gewarnt.

Giftköder in Oberbayern: Drei Tiere im Kreis Altötting verendet

Bei einem toten Mäusebussard sei durch eine pathologische Untersuchung das Gift Carbofuran nachgewiesen worden. Das teilten der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) am Mittwoch, 4. Mai, mit. Der Greifvogel habe zuvor vermutlich an zwei Füchsen gefressen, die durch das Gift verendet sein dürften. Alle drei toten Tiere seien in nächster Nähe zueinander gefunden worden.

Giftköder in Oberbayern - Gefahr für Hunde und Kinder

Das verbotene Gift ist den Angaben zufolge besonders für Kinder und Hunde gefährlich. „Zur eigenen Sicherheit rufen wir zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf“, sagte der LBV-Landesfachbeauftragte für Naturschutz, Andreas von Lindeiner, laut Mitteilung.

Es wurde Strafanzeige gegen unbekannt gestellt, denn: Die Tötung geschützter Vogelarten, wie des Mäusebussards, stelle eine Straftat dar.

Hunde-Giftköder können auch für Kinder gefährlich werden!

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Giftköder in Altötting: Carbofuran nachgewiesen

Das Gift Carbofuran könne bereits bei Hautkontakt wirken und selbst in geringen Dosen zu Krämpfen führen, so Franziska Baur, GLUS-Fachreferentin für Naturschutz. Die Aufklärung illegaler Wildtiertötungen sei aber oft schwierig.

Der LBV und die GLUS appellierten an Eltern im Landkreis Altötting, ihre Kinder keine herumliegenden toten Tiere oder anderes Verdächtiges anfassen zu lassen. Hundehalter vor Ort sollten ihre Tiere an die Leine nehmen. (kam/dpa)

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