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Polizei schließt technisches Versagen aus: Die Beamten gehen derzeit von einem gesundheitlichen Problem bei einem der Fahrer als Unfallursache aus.

Mehrere Kinder schwer verletzt

Busse kollidieren: Polizei äußert sich zur Unfallursache

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In der Nähe von Fürth kollidierten zwei Busse. Zwölf Menschen wurden schwer verletzt, darunter mehrere Schüler. Jetzt äußert sich die Polizei zur Unfallursache.

  • Gegen 13.45 Uhr am Donnerstag hat sich ein schwerer Unfall mit zwei Linienbussen zwischen Ammerndorf und Zirndorf im Landkreis Fürth ereignet.
  • Die Busse sind offenbar frontal aufeinander geprallt. Es gibt rund 40 Verletzte. Einige Kinder wurden schwer verletzt aus den Wracks geborgen
  • Die Polizei hat eine Sammelstelle für Eltern und Angehörige in der Cadolzburger Straße 2 in Ammerndorf eingerichtet sowie ein Bürgertelefon: 0911/1999200.
  • Krisenteams kümmern sich derzeit an zwei Schulen um die Mitschüler der verunglückten Kinder und Jugendlichen.
  • Am Freitag sollen die Busfahrer befragt werden. Sie werden im Krankenhaus behandelt.
  • Derzeit geht die Polizei nicht von technischem Versagen aus. Sie vermutet gesundheitliche Probleme bei einem der Busfahrer als Unfallursache.
  • Video von der Unfallstelle bei Ammendorf/Fürth

+++ Aktualisieren +++

Bus-Kollision: Gesundheitliches Problem eines Fahrer mögliche Unfallursache 

Update vom 21. November: Ein gesundheitliches Problem bei einem der Fahrer könnte den schweren Busunfall nahe Ammerndorf in Mittelfranken ausgelöst haben. Es gebe Anhaltspunkte dafür, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Um was für ein gesundheitliches Problem es geht, konnte der Sprecher nicht sagen. Die Ermittlungen hierzu seien schwierig, weil Zeugen noch nicht befragt werden konnten.

Bei dem Frontalzusammenstoß von zwei Linienbussen auf gerader Strecke waren am vergangenen Donnerstag nach Polizeiangaben 30 Menschen verletzt worden - zwölf davon schwer. Unter den Schwerverletzten seien vier oder fünf Kinder, die beiden Busfahrer und eine Frau, die mit ihrem Auto in die Unfallstelle krachte. Weil der Unfall am frühen Nachmittag passierte, waren einige Schulkinder an Bord der Busse.

Zwei Sachverständige seien derzeit mit der Begutachtung der Wracks beschäftigt. Die Polizei geht aktuell nicht von einem technischen Defekt aus.

Busse stoßen zusammen: Jetzt untersuchen Gutachter die Wracks

Update vom 19. November: Die beiden schwer beschädigten Linienbusse sollen untersucht werden. Ein Gutachter werde sich am Montag oder Dienstag die Wracks anschauen, teilte ein Polizeisprecher mit. Von der Untersuchung erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf die Ursache, die nach wie vor unklar ist. Bei dem Frontalzusammenstoß auf gerader Strecke waren am vergangenen Donnerstag zwölf Kinder und Jugendliche sowie 16 Erwachsene verletzt worden.

Zeugen hat die Polizei bisher nicht vernehmen können. Der Gesundheitszustand der schwer verletzten Busfahrer und der Frau, die mit ihrem Wagen in die Unfallstelle krachte, habe dies noch nicht zugelassen. Sie gelten bei den Ermittlern als die wichtigsten Zeugen.

dpa

Busse kollidieren: Schüler unter den Verletzten - neue Details

11.47 Uhr: Nach dem schweren Busunfall in Mittelfranken sollen die beiden Fahrer befragt werden. Von ihnen erhofft sich die Polizei Angaben, wie es zu dem Unglück mit zwölf schwer- und 16 leichtverletzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kommen konnte, wie ein Polizeisprecher sagte. Weil die schwer verletzten Fahrer auch am Freitag noch im Krankenhaus behandelt wurden, war zunächst unklar, wann die Ermittler mit der Befragung starten können.

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Am Donnerstag waren am Ortsausgang von Ammerndorf nahe Nürnberg zwei Linienbusse frontal aufeinandergeprallt - auf gerader Strecke. Wie viele Kinder und Jugendliche dabei verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Freitag noch nicht sagen, es müssten erst einmal Listen des Rettungsdienstes verifiziert werden. 

Am Gymnasium Oberasbach und an der Realschule Zirndorf waren Krisenteams für die Betreuung von Mitschülern der Verletzten im Einsatz. Die Fahrzeuge eines regionalen Unternehmens waren im Auftrag des Landkreises unterwegs.

7.35 Uhr: Einen Tag nach dem schweren Busunfall mit Dutzenden Verletzten in Ammerndorf ist die Ursache noch immer ungeklärt. Die Faktenlage habe sich über Nacht nicht verändert, teilte die Polizei am frühen Freitagmorgen mit. Auch über den Zustand der Verletzten gebe es keine neuen Informationen.

Busunfall bei Ammerndorf/Fürth fordert insgesamt 26 Verletzte

21.15 Uhr: Etwa 12 Fahrgäste werden schwer, 14 leicht verletzt. Anfangs berichteten die Ermittler noch von 40 verletzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, das berichtet die dpa. Die Polizei spricht zunächst von Schulbussen, korrigierte diese Angaben aber später. Es handele sich um Linienbusse in denen auch Schulkinder saßen. In die Unfallstelle kracht noch ein Auto, dessen Fahrerin schwer verletzt wird. Auch die beiden Busfahrer werden schwer verletzt.

18 Uhr: Zur Zahl der Verletzten gibt es derzeit verschiedene Angaben. So berichtet AFP von zwölf Menschen, die schwer verletzt wurden. 14 weitere Menschen wurden demnach leicht verletzt. Die Bild berichtet von 27 Verletzten, rund ein Dutzend Menschen wurde demnach schwer verletzt.

Fotostrecke: Schulbusse kollidieren

17.05 Uhr: Die Räumung der Unfallstelle wird noch Stunden andauern. Das vermeldet die Polizei aktuell. Die Straße bleibt gesperrt. Derweil sucht die Polizei wichtige Zeugen und Unfallbeteiligte. Demnach wurden bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte unverletzte Personen mit einem Bus weggebracht. Diese sollen sich umgehend bei der Polizei unter 0911/973997180 melden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Priorität hatte bis jetzt die Versorgung der Verletzten. Laut News5 sind 15 Personen schwer bis mittelschwer verletzt. Fünf Personen sind schwer verletzt. Bisher schließt die Polizei auch lebensgefährlich Verletzte nicht aus.

16.13 Uhr: Das Polizeipräsidium Mittelfranken vermeldet einen aktuellen Sachstand zum Unfall. Demnach sind mindestens zwei Kinder schwer verletzt: „Gegen 13:30 Uhr kollidierten aus bisher ungeklärter Ursache zwei Linienbusse im Begegnungsverkehr auf der Verbindungsstraße ST2245 zwischen Wintersdorf und Ammerndorf.

Einer der beiden Busfahrer wurde dabei schwerstverletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden mehrere Fahrgäste schwer bzw. leicht verletzt. In den beiden Linienbussen befanden sich sowohl Erwachsene als auch Schulkinder. Nach aktuellem Sachstand befinden sich auch unter den Schwerverletzten zwei Schulkinder.

Video von der Unfallstelle bei Ammendorf/Fürth

Busunglück bei Ammerndorf und Fürth: Zwei Kinder schwer verletzt

Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth hat die Sachbearbeitung vor Ort übernommen, die Einsatzkoordination erfolgt im Polizeipräsidium Mittelfranken. Die betroffene Straße zwischen Ammerndorf und Wintersdorf ist derzeit (Stand 16:00 Uhr) großräumig gesperrt. Der Verkehr wird abgeleitet. Zahlreiche Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen und Hubschrauber in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.“

16.04 Uhr: Auch Kreisbrandrat des Landkreises Fürth Dieter Marx koordiniert vor Ort und äußert sich zur Situation. „„Als ich an die Einsatzstelle kam, gab es ein riesen Chaos. Viele Kinder und Jugendliche haben auf der Straße und am Seitenrand gelegen. Es haben schon Ersthelfer geholfen. Die eingeklemmten Personen konnten von der Feuerwehr schnell befreit werden. Auch er hat so einen Unfall noch nicht erlebt, sagt Marx. 

Busunfall mit Schulbus in Ammerndorf fordert rund 40 Verletzte

15.53 Uhr:

Es gibt rund 40 Verletzte, fünf davon sind schwer verletzt. Es handelt sich bei den schwer Verletzten um Schulkinder sowie um die beiden Busfahrer. Drei Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber wurde hinzugezogen. Die Polizei schließt lebensgefährliche Verletzungen nicht aus. Bert Rauenbusch, Sprecher Polizei Mittelfranken spricht von „einer ganz schrecklichen Geschichte. Ich habe so einen Unfall noch nicht erlebt“. Neben den beiden frontal kollidierten Schulbussen ist ein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt.

Update, 15.36 Uhr: Die Polizei hat eine Sammelstelle eingerichtet und informiert über Twitter:

Schwerer Unfall: Schulbusse bei Fürth miteinander kollidiert

Update vom 15. November, 14.50 Uhr: Nach der Kollision zweier Schulbusse in Ammerndorf bei Fürth werden erste Details bekannt. Mindestens vier Menschen seien am Donnerstagnachmittag mit schwerem Gerät von der Feuerwehr aus Trümmern der Busse befreit worden, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Die Lage sei wegen der vielen Verletzten weiter sehr unübersichtlich. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren zwei besetzte Schulbusse frontal zusammengestoßen. Ein weiteres Fahrzeug fuhr in die Unfallstelle.

dpa

Schulbusse in schweren Busunfall bei Ammerndorf (Landkreis Fürth) verwickelt

Erstmeldung vom 14.18 Uhr: 

Ammerndorf/Fürth - Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Staatsstraße 2245 zwischen Weinzierlein und Ammerndorf (Lkr. Fürth) zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut Polizei kollidierten zwei Schulbusse mit voller Wucht. Laut der Pressestelle der Polizei wurden mehrere Personen verletzt. Weitere bestätigte Informationen gibt es bisher noch nicht.

Der Einsatz läuft. Weitere Informationen folgen.

News5/kmm

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