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Zwei mutmaßliche Angehörige des Würzburger Attentäters haben eine Überführung seiner Leiche nach Afghanistan beantragt.

Ihre Identität ist unklar

Angehörige beantragen Überführung des Würzburger Attentäters

Würzburg - Zwei mutmaßliche Angehörige des Würzburger Attentäters haben sich bei der deutschen Botschaft in Kabul gemeldet und eine Überführung seiner Leiche nach Afghanistan beantragt.

Der leitende Würzburger Oberstaatsanwalt Bardo Backert bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Main-Post. Backert sprach von „zwei Personen, die sich als Angehörige bezeichnen“ und verwies darauf, dass deren Identität von Würzburg aus nicht zu überprüfen sei.

Der 17-Jährige hatte am vergangenen Montag fünf Menschen mit einer Axt und einem Messer schwer verletzt und war anschließend von Polizisten erschossen worden. Er galt zunächst als Afghane, an der Nationalität wurden jedoch Zweifel laut.

Die Leiche des Attentäters bleibe trotz des Antrags in Würzburg, sagte Backert weiter. Die Bundesanwaltschaft habe sie noch nicht freigegeben. Die Obduktion im Würzburger Institut für Rechtsmedizin sei abgeschlossen, dort bleibe die Leiche bis auf Weiteres.

dpa

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