Täter in Untersuchungshaft

Angestellter verhindert Überfall auf Spielhalle

Ein 47-Jähriger wollte in Würzburg eine Spielhalle ausrauben. Der Angestellte ließ sich, dank seines ehemaligen Berufs, nicht von der Waffe des Täters abschrecken und entriss sie ihm.

Würzburg - Ein Angestellter hat einen bewaffneten 47-Jährigen daran gehindert, eine Würzburger Spielhalle in der Nacht zu Mittwoch zu überfallen. Der Tatverdächtige soll den 35-jährigen Angestellten mit vorgehaltener Waffe dazu aufgefordert haben, zur Kasse zu gehen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Würzburg am Donnerstag mitteilten. Der Angestellte, ein ehemaliger US-Soldat, konnte dem Tatverdächtigen nach ersten Erkenntnissen die Waffe entreißen, ihn überwältigen und an die Polizei übergeben. Die nahm den 47-Jährigen fest. Inzwischen sitzt der Mann wegen dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung in Untersuchungshaft. Die bei der Tat verwendete Waffe stellte sich als ungeladener Schreckschussrevolver heraus.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Razzia bei Security von Erstaufnahme-Einrichtung
Gegen die Security der Erstaufnahme für Asylbewerber in Donauwörth wird ermittelt. Die Polizei Dillingen hat am Mittwoch eine Razzia durchgeführt.
Razzia bei Security von Erstaufnahme-Einrichtung
Mercedes brennt auf der A93 aus - Autobahn Richtung München komplett gesperrt
Hohe Rauchschwaden auf der Autobahn: Ein Wagen brannte am Mittwoch auf der A93 lichterloh. 
Mercedes brennt auf der A93 aus - Autobahn Richtung München komplett gesperrt
Hakenkreuze und fremdenfeindliche Sprüche: Jugendliche gestehen Graffitis
Jugendliche sprühen Hakenkreuze und ausländer- und judenfeindliche Sprüche quer durch Kürnach - Täter offenbar geständig.
Hakenkreuze und fremdenfeindliche Sprüche: Jugendliche gestehen Graffitis
Vater tot, Sohn schwer verletzt: Sie sind wohl Opfer eines illegalen Autorennens
Ein Vater stirbt vor Augen seines Sohnes (10) bei einem Horror-Unfall in Achslach. Der Zehnjährige liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Jetzt hat die Polizei einen …
Vater tot, Sohn schwer verletzt: Sie sind wohl Opfer eines illegalen Autorennens

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.