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Der Direktor des Canisius-Kollegs in Berlin, Pater Klaus Mertes.

Angriff auf Bischof Walter Mixa

Berlin/Augsburg - Als erster führender deutscher Katholik hat der Leiter des Berliner Canisius-Kollegs, Jesuitenpater Klaus Mertes, den Augsburger Bischof Walter Mixa angegriffen.

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Mixa erschüttert

 “Wir dürfen Opfer nicht diskreditieren, wie er es tat“, sagte Mertes in der Wochenzeitung “Die Zeit“ vom kommenden Donnerstag. Gegen Mixa werden Vorwürfe erhoben, er habe als Dorfpfarrer Heimkinder geschlagen. Der Bischof weist die Vorwürfe zurück.

Schulleiter Mertes betonte, dass ein Missbrauch durch einen Pfarrer als schlimmer zu bewerten sei als etwa Taten eines Sportlehrers. “Da ist die Fallhöhe höher als bei Missbrauch durch einen Sportlehrer, denn der Priester handelt nach katholischem Verständnis in persona Christi.“ Kritisch äußerte er sich in diesem Zusammenhang auch über die deutschen Bischöfe: Diejenigen, “die sich selbst als Opfer darstellen, diskreditieren die gesamte Kirche.“

dpa

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