Anklage gegen Automaten-Bomber

Leipzig/Bad Steben - Nach mehreren Rohrbombenanschlägen auf Ticketautomaten der Deutschen Bahn in Bayern und anderen Bundesländern ist gegen vier junge Männer Anklage erhoben worden.

Die für die Ermittlungen zuständige Staatsanwaltschaft in Leipzig wirft den 18 bis 20 Jahre alten Männern das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen und schweren Bandendiebstahl vor. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch berichtete, sollen die Beschuldigten im Januar in den oberfränkischen Kurorten Bad Steben (Landkreis Hof) und Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) sowie an sieben weiteren Bahnhöfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit selbst gebauten Rohrbomben zwölf Ticketautomaten gesprengt haben. Die Beute belief sich auf 19 000 Euro, den Schaden beziffert die Bahn auf 20 000 Euro.

Wann der Prozess vor dem Leipziger Amtsgericht beginnt, steht noch nicht fest. In der Verhandlung muss das Gericht auch prüfen, ob gegen die Heranwachsenden Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht angewendet wird.

dpa

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