Sie wollte ihren Ehemann verlassen

Ehefrau erwürgt: Mann des Totschlags verdächtigt

Ansbach - Wegen des Verdachts auf Totschlag steht ein 25-Jähriger seit Montag vor Gericht. Er soll seine Frau erwürgt haben, gibt aber an, sich an nichts erinnern zu können. 

Sie wollte ihn verlassen, wegen eines anderen Mannes. Wenige Tage nachdem eine 26-Jährige ihrem Mann dies erklärt hatte, ist die Situation eskaliert. Der heute 25-Jährige verkraftete die drohende Trennung nicht, die beiden stritten sich. Dann soll er seine Frau im mittelfränkischen Lichtenau (Landkreis Ansbach) erwürgt haben. Seit Montag steht der Angeklagte nun vor dem Landgericht in Ansbach. 

Er könne sich an die Tat nicht mehr erinnern, sagte der 25-Jährige beim Prozessauftakt. Der Streit sei eskaliert, weil sich seine Frau über ihn lustig gemacht hätte. An die Momente danach habe er keine Erinnerung mehr. Er wisse nur noch, dass er den Puls seiner auf dem Bett liegenden Frau habe fühlen wollen. Gefunden habe er aber keinen mehr. Danach sei er mit seiner damals fünf Jahre alten Tochter, die bei der Tat geschlafen habe, zu seinen Eltern gegangen. Dort habe er mit seiner Mutter auf die Polizei gewartet.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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