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Noch warten die Angeklagten im Ansbacher Mordprozess auf ihr Urteil.

Zwölf Jahre Haft gefordert

"Mordmerkmale sind nicht erfüllt"

Ansbach - Der Mordprozess geht in die nächste Runde. Nun plädierte ein Verteidiger auf Totschlag für seinen 25-jährigen Mandanten.

Einer der Verteidiger im Ansbacher Mordprozess hat für seinen Mandanten auf Totschlag plädiert. Mordmerkmale wie Heimtücke und Grausamkeit seien nicht erfüllt, sagte Anwalt Jürgen Lubojanski am Mittwoch in seinem Plädoyer vor dem Landgericht. Er forderte für den 25-jährigen Angeklagten zwölf Jahre Haft. Die Plädoyers der vier anderen Verteidiger waren für den späten Nachmittag geplant. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Mord an einem 30-Jährigen lebenslange Haft für die beiden älteren Angeklagten im Alter von 25 und 26 Jahren gefordert. Für die Jüngeren - eine 21 Jahre alte Frau und einen 20-Jährigen - plädierte er auf Jugendstrafen von jeweils neun Jahren. Das Quartett soll im Juli 2011 einen Bekannten auf grausame Weise umgebracht haben.

Ansbacher Mordprozess

dpa

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