Beamte schliefen nebenan

Sieben Polizei-Busse in Brand gesteckt

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Frankfurt/Main - In Flammen aufgegangen sind laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks sieben Busse der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die in Frankfurt zum Einsatz kommen sollten. Der Innenminister reagiert erbost.

Den Vorfall, der sich in der Nacht zum 1. Mai auf dem umzäunten Parkkplatz eines Hotels in Frankfurt ereignete, bezeichnete der bayerische Inennminister Joachim Hermann (CSU) als"höchst ungut". Dies berichtet der Bayerische Rundfunk.

Besonders gestört haben wird den zuständigen Minister, dass die Polizeibusse in Flammen aufgingen, während die Bereitschaftspolizisten aus dem Freistaat nebenan im Hotel schliefen. Jetzt wird gefragt, warum die sieben Mannschaftsbusse nicht rund um die Uhr bewacht wurden. Der Sprecher des Bayerischen Bereitschaftspolizei, Polizeihauptkommisar Herbert Gröschel, erklärte gegenüber dem BR, dass man wegen des Zaunes, die Fahrzeuge „nur sporadisch und nicht durchgängig bewacht habe.“ Der entstande Sachschaden  soll zwischen 400000 und 500000 Euro betragen.

Der Tatort liegt im Bereich des Universitätsviertels, in dem laut Polizeipräsidium Frankfurt, Personen aus dem linksextremen Spektrum ansässig sind. Dort werden auch die Täter vermutet.

Jetzt hat der Innenmninister die Polizei angewiessen, dass die Beamten auf ihre Dienstfahrzeuge künftig noch besser aufpassen müssen, so wird berichtet.

Gleichzeitig gibt es nunGerangel darum, wer die Kosten tragen muss. Der Münchner Innenminister gehe davon aus, so heißt es, dass das Land Hessen für den Schaden aufkommt. Die Einheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei war in Frankfurt, um die hessischen Kollegen bei einem geplanten Einsatz am nächsten Tag auf einer Kundgebung der NPD zu unterstützen. 

Die Frankfurter Polizei sieht die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss, abgeblich anders.Er sei nicht ihre Aufgabe, so die Hessen, auf die Kollegen aus Bayern aufzupassen.

Rubriklistenbild: © dpa

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