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Der Nürnberger Gustl Mollath, der gegen seinen Willen psychiatrisch untergebracht ist, will vor Gericht seine Rehabilitierung durchsetzen.

Vorwurf der Rechtsbeugung

Mollath: Anzeige gegen Richter abgelehnt

Augsburg/Nürnberg - Weil sein Mandant gegen seinen Willen in der Psychiatrie lebt, zeigte Gustl Mollaths Anwalt den Richter des Amtsgerichts Nürnberg an - jedoch ohne Erfolg.

Die Unterbringung des Nürnbergers Gustl Mollath in der Psychiatrie gegen seinen Willen hat keine strafrechtlichen Folgen für einen Amtsrichter und einen Gutachter.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg verwarf eine Strafanzeige Mollaths gegen den Richter des Amtsgerichts Nürnberg und den psychiatrischen Sachverständigen des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Es gebe keine ausreichenden Anhaltspunkte für verfolgbare Straftaten und daher werde von der Einleitung von Ermittlungen abgesehen, teilte Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai am Mittwoch mit.

Mollaths Anwalt hatte Anfang Januar die Anzeige im Namen seines Mandanten erstattet und Richter und Psychiater Freiheitsberaubung vorgeworfen, dem Amtsrichter auch Rechtsbeugung.

dpa

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