Termine sind begehrt

225.000 Anrufe an einem Tag: Ansturm auf Impfaktionen mit Astrazeneca in Bayern

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Viele Menschen in Bayern wollen zügig gegen das Coronavirus geimpft werden. Kurzfristige Termine mit dem Wirkstoff von Astrazeneca sind begehrt.

München - Viele Menschen in Bayern wollen zügig gegen das Coronavirus* geimpft werden. Mit Sonderaktionen bieten zahlreiche Kommunen ihren Bürgern kurzfristige Impfungen* mit dem Wirkstoff von Astrazeneca* an - und die Termine sind begehrt.

Corona: Bayernweiter Ansturm auf Impfaktionen mit Astrazeneca

Zahlreiche Kommunen ermöglichen ihren Bürgern ab 60 Jahren noch bis zum 18. April Impftermine* mit dem Impfstoff* von Astazeneca. Die Nachfrage ist enorm. Im Landratsamt Augsburg sei wegen der vielen Anrufe zeitweise die Telefonanlage ausgefallen, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Ab dem 19. April wird Astrazeneca nur noch in Hausarztpraxen verwendet. In den Impfzentren sind dann keine Erstimpfungen mehr mit diesem Impfstoff möglich.

Am kommenden Wochenende sollen im Landkreis Augsburg* 3500 zusätzliche Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca vergeben werden. Bei der Hotline des Landratsamtes seien am Tag des Registrierungsstartes am Dienstag exakt 225.493 Anrufe eingegangen, davon rund 155.000 in der ersten Stunde. Bis zum Abend seien dann 3200 der 3500 Termine vergeben gewesen, so Landrat Martin Sailer (CSU). Die Telefonanlage sei zwischenzeitlich außer Gefecht gesetzt gewesen. Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem Freistaat gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Bayern-Newsletter.

„Vertrauen in das Vakzin von Astrazeneca“: Ansturm auf Corona-Impfaktionen

Die Nachfrage habe gezeigt, „dass das Vertrauen in das Vakzin* von Astrazeneca berechtigterweise weiterhin sehr hoch ist. Solche Aktionen stimmen mich zuversichtlich und dankbar“, sagte Sailer. Der Frust der Bürger, die keinen Termin bekommen haben, sei verständlich. Es sei klar gewesen, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen würde. „Entscheidend war für uns jedoch, dass wir auf pragmatischem und unbürokratischem Wege zu weiteren Impfungen kommen - denn einzig der kontinuierliche Impffortschritt wird uns in der Corona-Pandemie* voranbringen.“

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Rubriklistenbild: © OLI SCARFF/AFP

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