Asylbewerber wird bei Streit schwer verletzt

Landshut - Bei einem Streit in einem Landshuter Asylbewerberheim ist ein 41-Jähriger in der Nacht zum Donnerstag schwer verletzt worden. Die Tatwaffe war eher ungewöhnlich.

Bei einem Streit um ein Handy in einem Landshuter Asylbewerberheim sind in der Nacht zum Donnerstag zwei Männer verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilte, hatte ein 24-Jähriger einen anderen Bewohner nach einer verbalen Auseinandersetzung angegriffen und ihn mit einem Eisenstuhl geschlagen. Als ein 41-Jähriger dem Asylbewerber zur Hilfe kommen wollte, schlug er ihm mit dem Stuhl ins Gesicht. Der Mann erlitt schwere Kieferverletzungen und musste in eine Spezialklinik gebracht werden.

Nach seinem Angriff holte der 24-Jährige ein Messer und versuchte, wieder in das Zimmer zu gelangen. Andere Bewohner hielten ihn davon ab, allerdings konnte er sich losreißen und ging erneut auf den 25-Jährigen los. Dieser wich den Angaben zufolge aber schnell zurück und wurde nur leicht an der Hand verletzt. Der Angreifer verließ den Raum, die Polizei konnte ihn wenig später im Gebäude festnehmen. Mittlerweile konnte der 41 Jahre alte Verletzte das Krankenhaus wieder verlassen, er ist weniger stark verletzt als zunächst angenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb nicht mehr wegen versuchter Tötung, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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