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Die Behörden erwägen nach dem Fährunglück in Tonga nun die Einstellung der Suche nach Überlebenden.

Fährunglück: Frau aus Bayern unter den Opfern 

Wellington/Tonga - Zwei Deutsche sind bei dem Fährunglück vor Tonga vermutlich ums Leben gekommen. Ein 28-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau würden vermisst, teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Freitag mit.

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Die Frau käme aus Bayern, über den Wohnsitz des Mannes war zunächst nichts bekannt. 53 Männer seien nach dem Untergang der “Princess Ashika“ mit 119 Menschen an Bord in der Nacht zum Donnerstag gerettet worden, berichteten tonganische Behörden. Zudem seien zwei Leichen gefunden worden.

Das neuseeländische Rettungszentrum in Wellington rechnete schon am Freitagmorgen nicht mehr damit, die insgesamt 64 Vermissten vor der Küste des Südseestaates noch lebend bergen zu können. Die Rettungsbemühungen würden nach und nach eingestellt. Das Schiff war rund 86 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Nukualofa gesunken, nachdem es von einer hohen Welle getroffen worden war.

Dabei waren nach ersten Erkenntnissen Fahrzeuge auf der Fähre verrutscht und hatten sie zum Kentern gebracht. Viele Passagiere hatten zu dieser Zeit geschlafen. An Bord der Fähre sollen sechs Ausländer - Deutsche, Franzosen und Japaner - gewesen sein. Bei einem der geborgenen Todesopfer handelt es sich um einen Briten.

dpa

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