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Die schweren Unwetter in Bayern haben Sachschäden voraussichtlich in zweistelliger Millionenhöhe verursacht.

Sachschäden in zweistelliger Millionenhöhe

Nach Unwetter: Das große Aufräumen geht weiter

Ansbach - Die schweren Unwetter in Bayern haben Sachschäden voraussichtlich in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Die umfangreichen Aufräumarbeiten dauern an.

Nach ersten Schätzungen sei ein Schaden von etwa zehn bis zwölf Millionen Euro entstanden, rund 5500 Schäden seien bislang von Kunden gemeldet worden, sagte am Dienstag ein Sprecher der Versicherungskammer Bayern der Deutschen Presse-Agentur in München. Heftiger Regen und Gewitter mit Sturm und Hagel hatten in der Nacht zum Montag in weiten Teilen Bayerns Schäden angerichtet.

Nach dem heftigen Unwetter dauerten am Dienstag die Aufräumarbeiten an. Weiterhin waren kleinere Straßen aufgrund von Erdrutschen, Unterspülungen und umgestürzter Bäume nicht befahrbar, wie der Leiter der integrierten Leitstelle in Ansbach, Dominik Wenninger, mitteilte. Die Feuerwehr sei noch immer damit beschäftigt, kleinere Keller auszupumpen, die etwa durch nachfließendes Wasser wieder vollliefen. Es handele sich aber nur noch um Einsätze der kleineren Art.

„Der Rest der Aufräumarbeiten geschieht meist in Eigenregie“, sagte Wenninger. Auch das Technische Hilfswerk sei noch im Einsatz. Bis die letzten Schäden beseitigt seien, könne es Monate dauern, hieß es vom Landratsamt Ansbach. Die Altstadt von Ansbach war einer Überflutung nur knapp entgangen. 

Bahnstrecke Ansbach-Würzburg weiter gesperrt

Die Bahnstrecke Ansbach-Würzburg blieb am Dienstag weiter gesperrt. Prognosen zur Aufhebung der Sperrung könne die Bahn noch nicht geben, sagte ein Sprecher in München. Zwischen Ochsenfurt und Steinach bei Rothenburg ob der Tauber fahren mittlerweile aber wieder Regionalzüge.

Tief „Elvira“ hatte mit heftigem Gewitter, Sturm, Regen und Hagel in Süddeutschland in der Nacht zum Montag massive Wassermassen gebracht. In Hohenthann (Landkreis Landshut) war mit 65 Litern pro Quadratmeter so viel Regen in einer Stunde gefallen wie an keiner anderen Messstelle des Deutschen Wetterdienstes bundesweit.

Das schwere Unwetter und verheerende Überschwemmungen kosteten in Baden-Württemberg vier Menschen das Leben. In Bayern wütete das Unwetter vor allem in Mittel- und Unterfranken, aber auch in Landshut, Regensburg und im bayerischen Teil Schwabens ging es mächtig rund. Die Wassermassen überfluteten zahlreiche Straßen und Keller, Bäume stürzten um, Bahngleise wurden unterspült. Auch Blitzeinschläge richteten Schäden an Häusern an.

dpa

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