Tödliche Messer-Attacke in Giesing: 43-Jähriger stirb

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Ärzte konnten Kind gerade noch retten

Baby fast verhungert - Mutter vor Gericht

Augsburg - Weil sie ihrem acht Monate alten Säugling nichts mehr zu essen gab, muss sich eine 29-Jährige wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Augsburg verantworten. Ihr droht lebenslange Haft. 

Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag berichtete, sei der acht Monate alte Säugling mit einem Gewicht von unter vier Kilogramm in die Kinderklinik gebracht worden. Die Ärzte hätten das Baby trotz eines lebensbedrohlichen Zustands retten können. Laut Anklage soll die Mutter insgesamt drei ihrer fünf Kinder nicht ausreichend versorgt haben. Auch die beiden anderen betroffenen Kinder mussten deswegen medizinisch behandelt werden.

In dem Prozess, der am kommenden Dienstag, 21. Juni, beginnt, droht der Angeklagten lebenslange Haft. Die Tatsache, dass die Tat nicht vollendet wurde, könnte aber zu einer Milderung der Strafe führen, berichtete der Justizsprecher. Auch die Begehungsform des versuchten Mordes durch Unterlassen könne dazu führen, dass die Frau eine geringere Strafe erhalte. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst vier Verhandlungstage eingeplant, das Urteil könnte demnach am 29. Juni fallen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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