Im August 2013

Mann soll schwangere Ex-Freundin ermordet haben

Augsburg - Die Staatsanwaltschaft hat einen 25-jährigen Augsburger angeklagt, der seine schwangere Ex-Freundin ermordet haben soll.

Der Mann soll Vater des ungeborenen Kindes gewesen sein und befürchtet haben, dass seine neue Freundin sich wegen des Kindes von ihm trennt.

Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, soll der Mann am 4. August 2013 die ebenfalls 25 Jahre alte Frau im Badezimmer ihrer Wohnung erwürgt haben. Zuvor war es laut Anklage wegen der Frage der Vaterschaft zum Streit zwischen den beiden gekommen. Die Frau war im siebten Monat schwanger, wenige Minuten nach der Mutter starb auch das ungeborene Kind.

Der Mann stellte sich nach der Tat der Polizei und gab nach früheren Angaben der Ermittler auch zu, die junge Frau getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat ihn nun wegen Mordes und Schwangerschaftsabbruchs in besonders schwerem Fall angeklagt. Einen Termin für den Prozess gibt es noch nicht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei legt Coburger Drogenbande das Handwerk
Der Polizei in Coburg ist ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Bein einer Übergabe schnappte die Polizei acht Männer und stellt eine Menge Rauschgift sicher.
Polizei legt Coburger Drogenbande das Handwerk
Aufklärung über „defekte“ Brennelemente im Atomkraftwerk Gundremmingen
Nach den Berichten über Probleme mit Brennelementen im Atomkraftwerk Gundremmingen verlangten die Grünen eine Aufklärung über den Fall. Eine Gefährdung wurde …
Aufklärung über „defekte“ Brennelemente im Atomkraftwerk Gundremmingen
Streit vor Disco eskaliert - Mann schwer verletzt
In einer Disco in Nürnberg kam es zunächst zu kleineren Rangeleien zwischen zwei Gruppen. Nachdem die Mitglieder dem dem Lokal verwiesen wurden, endete der Streit in …
Streit vor Disco eskaliert - Mann schwer verletzt
Staatsregierung: Sorge um bayerische Geburtshilfe im ländlichen Raum
Besonders in ländlichen Regionen müssen werdende Mütter oftmals weite Wege für Ärzte und Hebammen zurücklegen. Die Staatsregierung will dem Problem jetzt ein Ende setzen.
Staatsregierung: Sorge um bayerische Geburtshilfe im ländlichen Raum

Kommentare