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Die Brauerei Thorbräu in Augsburg hat ihr dunkles Radler „Kleiner Mohr“ eingestellt. Liegt es an der aktuellen Rassismusdebatte um ein Hotel?

Nach Diskussion um Hotelnamen

Dunkles Radler „Kleiner Mohr“ eingestellt - ist Debatte um Rassismus schuld?

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Die Augsburger Brauerei Thorbräu stellt das dunkle Radler „Kleiner Mohr“ ein. Spielt die Rassismus-Debatte um einen Hotelnamen eine Rolle?

  • Eine Augsburger Brauerei stellt ihr dunkles Radler „Kleiner Mohr“ ein.
  • Vor Kurzem stand das Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg in der Kritik.
  • Der Brauerei-Chef äußert sich zum Grund für das Aus.

Augsburg - Vor kurzem gab es bereits um das Hotel Drei Mohren eine große Debatte. Die Jugendgruppe Amnesty International hatte sogar zu Protesten aufgerufen. Der Grund: Der Name sei rassistisch. Jetzt hat die Augsburger Brauerei Thorbräu ihr dunkles Radler mit dem Namen „Kleiner Mohr“ eingestellt. Das berichtet die Augsburger Allgemeine.

Der Verkauf wurde bereits eingestellt, das hängt aber nach Angaben von Brauerei Chef Max Kuhnle nicht mit der Rassismus-Diskussion rund um das Hotel Drei Mohren zusammen.

Radler „Kleiner Mohr“ eingestellt: Brauerei-Chef stellt Grund klar

Wie die Augsburger Allgemeine weiter berichtet, gab es Gerüchte, wonach der Brauerei-Chef befürchtete, ebenfalls ins Fadenkreuz einer Rassismus-Debatte zu geraten. Doch gegenüber der Zeitung stellte Max Kuhnle klar: „Das hat mit dem Namen nichts zu tun“.

„Ich habe unabhängig von irgendeiner Berichterstattung oder öffentlichen Debatte schon Anfang des Jahres beschlossen, das Bier spätestens bis Ende des Jahres auslaufen zu lassen.“ Grund ist, dass die Brauerei ihr Angebot insgesamt neu aufstellen und sich in Zukunft verstärkt auf die Kernmarke Thorbräu konzentrieren will. Den „Kleinen Mohr“ gab es beispielsweise an der Schaller-Alm auf dem Plärrer. „Ein dunkles Radler kann man ja weiterhin trinken, eben frisch gemischt“, meint der Thorbräu-Chef.

Immer wieder Rassismus-Debatten: Hotel und Gaststätte bestehen auf Namen

Die Augsburger Jugendgruppe von Amnesty International hatte die Rassismus-Debatte beim Hotel Drei Mohren angestoßen. Das Hotel hingegen verweist auf seine Geschichte. Der Legende nach fanden drei abessinische Mönche Ende des 15. Jahrhunderts dort Quartier. Abessinien liegt in den Staaten Äthiopien und Eritrea. Den Mönchen zu Ehren sei der Hotelname gewählt worden, erklärte der Hotelchef laut der Augsburger Allgemeinen. Auch der Betreiber des „Mohrenkönigs“, einer mehr als 100 Jahre alten Gaststätte, hält am Namen fest.

2018 stellte eine Brauerei ihre Werbung ein, nachdem Proteste laut wurden - von einem Fußballclub.

Zu einer fremdenfeindlichen Aktion kam es in Weißenhorn (Bayern). Unbekannte sorgten mit einem DIN A 4 Blatt für Aufsehen. Die Polizei ermittelt.

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