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Bus, Tram, Leihauto und -rad: Augsburg führt ÖPNV-Flatrate ein.

Zwei Preisvarianten

„Die Zukunft“? Augsburg führt ÖPNV-Flatrate ein - das bietet sie

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Alle fahren öffentliche Verkehrsmittel zum fixen Preis. Monatelang wurde dieser Vorschlag in Deutschland diskutiert. In Augsburg ist es bald soweit. 

Augsburg - Flatrates kennt von Handytarifen jeder. Das Prinzip ist einfach: Man zahlt einen Fixpreis, dafür kann man für einen bestimmten Zeitraum unbegrenzt telefonieren oder ins Internet gehen. Die Stadtwerke Augsburg führen nun ebenfalls eine Flatrate ein - für den öffentlichen Nahverkehr. Als erster Anbieter in Deutschland, wie die Stadtwerke am Dienstag mitteilten.

Flatrate: Alles aus einer Hand

Bus und Tram, Carsharing-Auto und Leihrad können ab 1. November aus einer Hand genutzt werden. Die „Mobil-Flat“ der Stadtwerke gibt es in zwei Preis-Paketen, je nachdem wie oft das Angebot genutzt wird. Die Flatrate ist ab sofort buchbar. 

„Wir gehen mit der Flatrate völlig neue Wege im Nahverkehr“, erklärte Stadtwerke-Augsburg-Geschäftsführer Walter Casazza. „Zusammen mit neuen Abrechnungsmodellen für den ÖPNV ist das die Zukunft im Nahverkehr.“

Stadtwerke Augsburg: Es gibt zwei Pakete

Es gebe zwei Pakete, teilten die Stadtwerke mit. Eines für 79 Euro im Monat, eines für 109 Euro. Mit dabei sei immer ein „Mobil-Abo Innenraum“ für den Nahverkehr und die kostenfreie Nutzung des Leihrads jeweils bis zu 30 Minuten, auch mehrmals am Tag. Der Preisunterschied liegt in der Nutzung von Carsharing.

Öffentlicher Nahverkehr: Carsharing entscheidet den Preis

Das Paket für 79 Euro enthält bis zu 15 Stunden oder bis zu 150 Kilometer Carsharing. Bei dem teureren Modell können Carsharing-Autos bis zu 30 Stunden genutzt werden. Hierbei gibt es keine Kilometerbeschränkung. 

Das Carsharing-Angebot der Stadtwerke hat mehr als 70 Standorte und 200 Autos aller Fahrzeugklassen in Augsburg und der Region. Es gibt es neun Elektroautos in einem stationsunabhängigen System.

Nur durch eine Schnellbremsung konnte ein Zugunglück zwischen Markt Schwaben und Ottenhofen verhindert werden. Ein Betrunkener war mit dem Auto aufs Gleis geraten.

Einjährige Testphase vorausgegangen

Der Einführung ist eine einjährige Testphase mit 50 Testnutzern vorausgegangen. „Wir haben aus den gesammelten Daten der Testnutzer Angebotspakete geschnürt, die für den Kunden einen echten Mehrwert bedeuten“, so Walter Casazza.

Gute Neuigkeiten für alle Münchner: Dank der Tarifreform des Münchner Verkehrsverbundes werden viele Tickets in Zukunft günstiger, ein neues kommt hinzu. Das hat der Stadtrat am 2. April genehmigt. 

Freie Fahrt auch in ganz Grafrath. Das ist das Ziel der CSU in der Ampergemeinde. Die Partei will durchsetzen, dass jeder Grafrather Bürger die Busse im Ortsgebiet zu jeder Zeit kostenfrei nutzen kann.

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