Schneefall führte auf der A8 am 25.12. zu einer Unfallserie.
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Schneefall führte auf der A8 am 25.12. zu einer Unfallserie.

Autobahn am ersten Feiertag lange gesperrt

„Plötzlicher Schneefall“: Heftige Unfallserie auf der A8 - 18 Verletzte, Ersthelfer von Auto erfasst

  • Florian Naumann
    vonFlorian Naumann
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Ausgerechnet am ersten Weihnachtsfeiertag hat sich auf der A8 eine Unfallserie ereignet - wegen Schneeregens. 18 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

  • Am ersten Weihnachtsfeier ist auf der Autobahn 8 zwischen Augsburg und Stuttgart in Bayern zu einer ganzen Serie an Unfällen gekommen.
  • Die Polizei zählte acht Unfälle mit 18 Verletzten - drei Menschen wurden schwer verletzt.
  • Grund für die Probleme war offenbar „plötzlicher Schneefall“.

Burgau - Eine heftige Unfallserie hat sich auf der A8 in Bayerisch-Schwaben ereignet - offenbar wegen Schneeregens. In kurzer Zeit gab es acht Unfälle hintereinander mit insgesamt 18 Verletzten. Zwei Männer und eine Frau wurden am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertages schwer, die restlichen 15 Menschen leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend sagte.

Zwischen den Anschlussstellen Jettingen-Scheppach und Günzburg wurden in beiden Fahrtrichtungen wegen Schneematsches auf den Straßen insgesamt elf Fahrzeuge in Unfälle verwickelt. „Es war eine Schlechtwetterfront, die von Norden kam und zu plötzlichem Schneefall geführt hat“, sagte der Sprecher weiter.

A8: Unfallserie im plötzlichen Schnee - Auto schleudert in Unfallstelle, Ersthelfer verletzt

Unter den Leichtverletzten war den Angaben zufolge auch ein Ersthelfer. Er wollte einer schwer verletzten Frau helfen und wurde von einem Auto erfasst, das in die Unfallstelle schleuderte.

Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung München für rund drei Stunden gesperrt, in Fahrtrichtung Stuttgart waren es rund fünf Stunden, weil Öl auf der Fahrbahn ausgetreten war, das beseitigt werden musste. Am späten Sonntagabend meldete das Angebot bayerninfo.de allerdings keine Behinderungen auf der Strecke mehr.

Für die Rettungskräfte war es ein ausgewachsener Großeinsatz. Vor Ort waren zwölf Rettungsfahrzeuge, fünf Notarztfahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zwei Hubschrauber. Am Unfallort wurde außerdem eine provisorische Ambulanzzentrale eingerichtet. Das Portal all-in.de berichtete von einem Sachschaden im „niedrigen sechsstelligen Bereich“. (dpa/fn)

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