Eine Person wird gegen Corona geimipft.
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Bei Corona-Impfungen in Bayern ist es zu einer Panne gekommen (Symbolbild).

Sicherheitsmaßnahmen eingeführt

Corona-Panne in Bayern: Impfstoffe offenbar zu stark verdünnt - das gilt jetzt für Betroffene

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Bei Corona-Impfungen in Bayern ist es zu einer Panne gekommen. In einem Impfzentrum sind die Impfstoffe aus Versehen zu stark verdünnt worden.

Dillingen an der Donau - In einem schwäbischen Impfzentrum sind Corona*-Impfstoffe versehentlich zu stark verdünnt worden. 42 Bürger müssen nun erneut geimpft werden.

Panne bei Corona-Impfungen in Bayern: Betroffene bekommen erneuten Termin

Wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen an der Donau am Mittwoch erklärte, ist bei routinemäßigen Nachkontrollen aufgefallen, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war. Der Betreiber des Impfzentrums in Wertingen nahe Augsburg* habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um einen ähnlichen Vorfall künftig auszuschließen. Zunächst hatte die Augsburger Allgemeine über den Fall berichtet.

Nach der Panne Anfang April konnte der Kreis der möglicherweise Betroffenen auf 42 eingegrenzt werden. Die Betroffenen seien nun zu einer erneuten Corona-Impfung am Mittwoch eingeladen worden. Anfang Juni sollen die Patienten dann eine dritte Impfung erhalten. Zuvor können sie aber noch einen Antikörpertest machen lassen, um festzustellen, ob das Immunsystem bereits ausreichend auf die beiden ersten Spritzen reagiert hat.

Mit Kochsalzlösung verdünnt: Panne bei Corona-Impfungen in Bayern

Vor den Impfungen* müssen die vom Hersteller gelieferten Arzneimittel mit einer vorgegebenen Menge an Kochsalzlösung verdünnt werden. Danach werden die Impfspritzen mit dieser Mischung aufgezogen. Bei dieser Vorbereitung der Impfungen* war es in Wertingen zu dem Fehler gekommen. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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