+
Die Trauerfeier für den getöteten Augsburger Polizisten Mathias Vieth im Mariendom.

Polizistenmord: Waffen werden weiter untersucht

Augsburg - Die Ermittlungen zum Augsburger Polizistenmord laufen auf Hochtouren: Die etwa 30 Waffen der beiden mutmaßlichen Täter werden weiter untersucht. Ein Zwischenstand.

Die beiden mutmaßlichen Polizistenmörder von Augsburg schweigen weiter. Der Leitende Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz sagte am Montag: “Sie machen keine weiterführenden Angaben in der Sache.“

Lesen Sie dazu auch:

Lauschangriff führte zu Augsburger Polizistenmördern

Nach Polizistenmord: Ermittler entdecken neues Waffenlager

Das schreckliche Brüder-Paar schweigt

Ob die rund 30 sichergestellten Schusswaffen schon bei früheren Straftaten eingesetzt worden waren, werde noch untersucht. Die 56 und 58 Jahre alten Brüder sollen in der Nacht zum 28. Oktober 2011 in Augsburg den Polizeibeamten Mathias Vieth erschossen und dessen Kollegin schwer verletzt haben. Die Polizei hatte nach der Tat eine DNA-Spur des Älteren sichergestellt. Später wurde in einem Waffendepot eine Tasche mit dem Blut des getöteten Polizisten gefunden. Woher die Männer die Schnellfeuergewehre, Faustfeuerwaffen und acht Handgranaten hatten und was sie damit planten, ist noch nicht geklärt.

Polizistenmord: Bilder zum Einsatz in Friedberg und aus Augsburg

Polizistenmord: Bilder vom Einsatz in Friedberg und aus Augsburg

Die Männer wurden am 29. Dezember festgenommen und sitzen in Augsburg beziehungsweise München in Untersuchungshaft. Beide haben inzwischen Anwälte, wie Nemetz sagte. Der erste Haftprüfungstermin steht erst in sechs Monaten an.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Brand in Eichtstätt: Rauchmelder rettet Rentnerpaar das Leben
das Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Eichstätt brannte am Samstag lichterloh. Die Bewohner konnten sich noch ins Freie retten.
Brand in Eichtstätt: Rauchmelder rettet Rentnerpaar das Leben
Kein Führerschein, geklautes Auto: Mann rast unter Drogen der Polizei davon - und wendet auf der A3
Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 30-Jähriger auf der A3 nahe der österreichischen Grenze geliefert. Der Mann wählte am Ende selbst den Notruf.
Kein Führerschein, geklautes Auto: Mann rast unter Drogen der Polizei davon - und wendet auf der A3
Wahrscheinlich betrunken: Fahranfänger überfährt Bub in Tempo-30-Zone
Eine Tragödie hat sich in der Nacht im Landkreis Bamberg abgespielt: Ein 18-Jähriger überfährt einen 14-jährigen Buben in einer Tempo-30-Zone - mutmaßlich betrunken und …
Wahrscheinlich betrunken: Fahranfänger überfährt Bub in Tempo-30-Zone
Vermisste Tramperin Sophia  L.: Verdächtiger wollte wohl Beweise verbrennen
Seit mehr als einer Woche wird die 28-jährige Sophia L. vermisst. Einem spanischen Medienbericht zufolge wurde jetzt ihre Leiche an einer Tankstelle gefunden. Polizei …
Vermisste Tramperin Sophia  L.: Verdächtiger wollte wohl Beweise verbrennen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion