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Giraffenbulle Marvin ist im Augsburger Zoo überraschend gestorben.

Zoo trauert

Augsburger Giraffe Marvin ist tot

Augsburg - Eine Infusion sollte helfen, dann verschlechterte sich sein Zustand: Überraschend ist Giraffenbulle Marvin im Augsburger Zoo gestorben. Nun soll er obduziert werden.

Der Augsburger Zoo trauert um Marvin. Der Giraffenbulle starb am Samstag überraschend im Alter von 19 Jahren. Wie der Zoo am Sonntag weiter mitteilte, konnte der Bulle am Samstagmorgen nicht mehr aufstehen.

Es ist der zweite Todesfall einer "Tierpersönlichkeit", wie es der Zoo auf seiner Facebook-Seite beschreibt, innerhalb von kurzer Zeit. Vor rund einer Woche hatte der Zoo bekannt gegeben, dass Tiger Jacques eingeschläfert werden musste.

Zehn Jungtiere hat Marvin gezeugt

Bei Giraffe Marvin wurden eine Infektion oder eine Verletztung durch eine Blutprobe zunächst ausgeschlossen. Eine Infusion sollte Marvin zu neuen Kräften verhelfen. Am Nachmittag verschlechterte sich aber sein Zustand. Kurze Zeit später starb die Giraffe.

Eine Obduktion in der Pathologie der Tiermedizinischen Fakultät in München soll Aufschluß über Marvins Tod geben. Die Augsburger Berufsfeuerwehr half beim Transport des Zoo-Giganten nach München. Zehn Jungtiere hatte Marvin im Zoo gezeugt, zwei davon leben dort.

dpa/wei

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