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Kürzlich hatten Flüchtlinge in Augsburg für bessere Lebensbedingungen demonstriert. Jetzt befinden sie sich im Hungerstreik

Augsburg:Flüchtlinge im Hungerstreik

Augsburg - Rund 250 Flüchtlinge der Gemeinschaftsunterkunft in der Neusässer Straße 206 in Augsburg befinden sich seit Montagabend im Hungerstreik. Andere Asylbewerber wollen sich anschließen.

“Sie haben gesagt, sie würden bis in den Tod gehen“, sagte Anna Feininger, Sprecherin der Flüchtlingsinitiative Augsburg (FIA) am Dienstag auf Anfrage.

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Augsburg: Flüchtlinge demonstrieren für ihre Rechte

Die Flüchtlinge hatten am Montag bei einem Treffen Spenden der FIA abgelehnt. “Menschen aus anderen Unterkünften in Schwabmünchen und der Calmbergstraße wollen sich dem Essensboykott anschließen.“ Ob sie lediglich die umstrittenen Essenspakete ablehnen oder auch dem Hungerstreik beitreten wollen, war zunächst unklar.

Anfang November hatten rund 25 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Denkendorf die Essenspakete abgelehnt. Zwei Bewohner waren so geschwächt gewesen, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Seit vergangenem Donnerstag lehnten nun auch rund 200 Flüchtlinge in Augsburg ihre Essenspakete ab. Sie fordern statt Essenspaketen Geld, um selbst entscheiden zu können, was sie kaufen.

dpa

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