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Laut einer Umfrage der DAK Bayern haben sich im vergangenen Jahr Dreiviertel der Beschäftigten in Bayern wegen Rückenschmerzen krankschreiben lassen. 

4,5 Millionen Ausfalltage

Aus diesem Grund lassen sich viele Bayern krankschreiben

Laut einer Umfrage der DAK Bayern haben sich im vergangenen Jahr Dreiviertel der Beschäftigten in Bayern wegen Rückenschmerzen krankschreiben lassen. Meistens handelt es sich um chronische Schmerzen, die oft vom Stress ausgelöst werden.

München (dpa/lby) - Dreiviertel der Beschäftigten in Bayern hatten laut einer Umfrage für die Krankenkasse DAK im vergangenen Jahr Rückenschmerzen. Rückenschmerz sei damit die zweitwichtigste Diagnose nach akuten Atemwegsinfektionen, teilte die DAK Bayern am Dienstag in München mit. Fünf Prozent der Beschäftigten waren 2017 mindestens einmal wegen Rückenschmerzen krankgeschrieben. Insgesamt kamen so mehr als 4,5 Millionen Ausfalltage wegen Rückenschmerzen zusammen, was rund ein Zehntel aller Fehlzeiten in den Betrieben ausmache.

Oft sind Schmerzen chronisch

Laut der Forsa-Umfrage für den DAK-Gesundheitsreport „Rätsel Rücken - warum leiden so viele Bayern unter Schmerzen?“ haben rund 690 000 Erwerbstätige in Bayern - das ist etwa jeder zehnte - chronische Schmerzen, die drei Monate oder länger andauern. Allerdings war den Angaben nach nur etwa jeder Dritte aller Rückenpatienten beim Arzt.

Auch in den Kliniken sind Rückenbeschwerden Thema: 2016 seien mehr als 40 000 Krankenhausfälle deswegen im Freistaat registriert worden, was einem Anstieg um rund 130 Prozent in den vergangenen neun Jahren entspreche. Knapp die Hälfte der Patienten werde als Notfall aufgenommen. Mit 361 je 100 000 Einwohnern liege die Zahl der Krankenhausfälle deutlich über dem bundesweiten Schnitt (306).

Auslöser kann auch Stress sein

Die Leiterin der DAK-Landesvertretung in Bayern, Sophie Schwab, forderte, Angebote in den Bereichen Prävention und Versorgung auf den Prüfstand zu stellen. Und: „Da sich Stress und psychische Belastungen stark auf die Rückengesundheit auswirken können, sollte dieser Aspekt stärker bei Diagnose und Behandlung berücksichtigt werden.“

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